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Wissenschaftliches Schreiben: Formulierungen & Tipps für Bachelorarbeit & Co.

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wissenschaftliches Schreiben

Definition: Wissenschaftliches Schreiben

Wissenschaftliches Schreiben ist vor allem relevant, wenn man eine Abschlussarbeit, wie Hausarbeit, Bachelorarbeit oder Masterarbeit verfassen soll. Die Sprache beim wissenschaftlichen Schreiben und der Ausdruck sollen die hohe Kompetenz des Schreiberlings erkennen lassen und da der Ton die Musik macht, wird dem gelungenen Ausdruck beim wissenschaftlichen Schreiben auch ein größerer Wert und Informationsgehalt zugemessen.

Allerdings sollte die Sprache beim wissenschaftlichen Schreiben nicht kompliziert verschnörkelt und poetisch, sondern einfach und sachlich sein. Je präziser man sich in der Bachelorarbeit ausdrücken kann, desto besser.

Daher sind vor allem lange Schachtelsätze beim wissenschaftlichen Schreiben zu vermeiden, genauso wie unnötige Ausschmückungen durch Füllwörter oder die Aneinanderreihung sinnverwandter Verben. Fachausdrücke und Abkürzungen müssen beim wissenschaftlichen Schreiben sparsam verwendet werden. Auch modische Anglizismen und Kunstwörter sind kein Bestandteil der nüchternen Wissenschaftssprache. Wissenschaftliches Schreiben mit geschlechtergerechter Sprache kann entweder durch Sichtbarmachen oder Neutralisieren des Geschlechts umgesetzt werden.

Als Grundsatz zum wissenschaftlichen Schreiben gilt: ein Satz, ein Gedanke; Wichtiges kommt in den Hauptsatz und Zusätze in den Nebensatz, und das ganz ohne ausschmückendes Beiwerk. Wissenschaftliches Schreiben bedeutet im Klartext: der Inhalt zählt, nicht dessen umständliche Verpackung.

Prolog zum wissenschaftlichen Schreiben

Dein Betreuer und Prüfer soll auch anhand der Sprachwahl deine Kompetenz erkennen können und der Hausarbeit, Bachelorarbeit oder Masterarbeit eine hohe Wertigkeit sowie hohen Informationsgehalt beimessen. Dies gelingt dir durch wissenschaftliches Schreiben. Ein weit verbreiteter Irrglaube ist dabei, dass, je komplizierter man sich ausdrückt, desto höher auch der Grad an Wissenschaftlichkeit ist. Tatsächlich ist es aber geboten beim wissenschaftlichen Schreiben ein hohes Maß an Verständlichkeit zu erreichen.

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Wissenschaftliches Schreiben: Die Grundregeln

Für das wissenschaftliche Schreiben in Bachelorarbeit oder Masterarbeit gelten bestimmte Grundregeln, die du beachten solltest, wenn du eine wissenschaftliche Arbeit schreibst.

Grundregel „Wissenschaftliches Schreiben“ Nr. 1: „Ich“ & meine Bachelorarbeit

Eine wichtige Frage, die sich vielen beim wissenschaftlichen Schreiben stellt, ist, ob man in einer akademischen Abschlussarbeit „ich“ oder „wir“ schreiben darf, oder lieber auf die neutralere Variante „man“ setzen sollte.

Grundsätzlich gilt beim wissenschaftlichen Schreiben: Ja, „ich“ darf verwendet werden, sollte aber sparsam eingesetzt werden und zudem ist es auch nicht an jeder Stelle und in jeder Form angemessen. (vgl. Kühtz 2016: 28)

Ich-Form beim wissenschaftlichen SchreibenZu vermeiden
• Passiv-Konstruktionen (z. B. „wird dargestellt“) oder Nominalisierungen (z. B. „Die Interpretation…“) (vgl. Kühtz 2016: 28)
• Als Kommentar zum Text, z. B. Aufbau einer Arbeit, Begründungen für bestimmte Methoden, Aufbau, etc., wissenschaftliche Positionierung (vgl. Kühtz 2016 :28 f.)
• Erzählender/berichtender Stil: „Ich habe in dem Buch von Müller gelesen, dass…“ (vgl. Kühtz 2016: 28)
• „ich“-Umschreibungen in der 3. Person: „Die Verfasserin vertritt die Auffassung, dass ...“ (vgl. Kühtz 2016: 28)
• Unsicher wirkende Formulierungen: „Ich denke…“ Rossig & Prätsch 2005: 147)

Ansonsten sollte eher auf einen nominalen Schreibstil zurückgegriffen werden, um die Anforderungen an eine akademische Arbeit auch durch das wissenschaftliche Schreiben zu erfüllen.

Grundregel „Wissenschaftliches Schreiben“ Nr. 2: die Zeitform der Bachelorarbeit

Beim wissenschaftlichen Schreiben sollte grundsätzlich die Gegenwartsform verwendet werden. Auch wenn das Beschriebene zeitlich bereits zurückliegt, sollte man beim wissenschaftlichen Schreiben beim Präsens bleiben (vgl. Kühtz 2016: 30 f.).

Auch das Wechseln zwischen verschiedenen Zeitformen sollte man vermeiden, genauso wie große Textabschnitte in der Vergangenheitsform, da dies für den Leser verwirrend wirken kann oder aber der wissenschaftlichen Arbeit einen erzählenden Stil verleihen kann, der beim wissenschaftlichen Schreiben eher unangemessen ist (vgl. Kühtz 2016: 31).

Ebenfalls nützlich: Leitfadeninterview mit Beispielen

Tipps für gehobenes wissenschaftliches Schreiben

Zu vermeiden beim wissenschaftlichen SchreibenZu empfehlen beim wissenschaftlichen Schreiben
Lange, verschachtelte SätzeKurze Sätze, die maximal einen Gedanken enthalten
Tautologien (bereits schon, ebenso auch) und Pleonasmen (weißer Schimmel, neue Innovation) (vgl. Wagner 2012: 186)Entscheidung für eines der beiden sinnverwandten Wörter: z. B. nie statt nie und nimmer, erneut statt wieder erneut; Auswahl statt selektive Auswahl, Anlage statt beiliegende Anlage (vgl. Wagner 2012: 18; hierzu auch Krämer 2009: 104)
Füllwörter (unter Beweis stellen, zur Anwendung bringen), Angstwörter (wohl/ gewissermaßen), Poetik/Übertreibungen (immens, enorm) (vgl. Rossig & Prätsch 2005: 143-45)Verben statt Nomen, also kurz und präzise formulieren: beweisen, anwenden; sich nicht von den eigenen Aussagen distanzieren: Es hat sich gezeigt (nicht: Also hat es sich gewissermaßen gezeigt); Zahlen/Fakten nennen, keine Verallgemeinerungen (Was sind immense Schäden/enorme Zuwächse?) (vgl. Rossig & Prätsch 2005: 143-45)
Viele Abkürzungen, Modeanglizismen z. B. „Aber die audience hat das alles von Anfang auch supported“ (Jil Sander, zitiert in Kornmeier 2013: 227)Nur unbedingt notwendige, themenspezifische Abkürzungen (wichtig: Abkürzungsverzeichnis zur Erklärung); nur Wörter, die Teil des deutschen Wortschatzes sind (z. B. Job, Team oder auch Mind maps (Gedankenlandkarten ist weniger geläufig) (vgl. Kornmeier 2013: 227)
Modische Kunstwörter als Teil geschlechtergerechter Sprache, z. B. StudentInnenKompromiss zur Verwendung des männlichen Geschlechts durchweg sichtbar machen, z. B. Lehrerinnen und Lehrer oder neutralisieren, z. B. Lehrende

Wissenschaftliches Schreiben: Nützliche Formulierungen

Gerade wenn es um die erste Hausarbeit geht, hat man oft keine Vorstellung, wie man sich in einer wissenschaftlichen Arbeit überhaupt ausdrucken soll. Die pädagogische Hochschule Freiburg hat hierfür ihren Studenten eine hilfreiche PDF-Datei zur Verfügung gestellt, die gängige Formulierungen beim wissenschaftlichen Schreiben aufzeigt. Mit einem Klick auf das Bild kommst du direkt zum PDF-Dokument der pädagogischen Hochschule Freiburg.

Wissenschaftliches Schreiben Formulierungen

(adaptiert von Pädagogische Hochschule Freiburg 2018)

Fachausdrücke und Anglizismen beim wissenschaftlichen Schreiben: Die Suppe (bitte nicht) versalzen

Auch nicht selbstverständlich beim wissenschaftlichen Schreiben sind Fachausdrücke, wie sie in jeder Wissenschaft verwendet werden, und Abkürzungen. Von beiden sollte man beim wissenschaftlichen Schreiben nur Gebrauch machen, wenn sie sich aus der Forschungsfrage ergeben, und „themenspezifische Abkürzungen sollten sparsam angewendet und müssen ausnahmslos in einem Abkürzungsverzeichnis erklärt werden“ (Theisen 2013: 155). Sparsamkeit zahlt sich beim wissenschaftlichen Schreiben wirklich aus, denn dein Text wird dadurch viel verständlicher.

Wichtig: Übertriebener „Aküfi“ (Abkürzungsfimmel) strengt den Leser an. Merkst du was?

Nicht zu verwechseln mit Fachausdrücken, integraler Teil einer wissenschaftlichen Arbeit, wie die Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Dissertation, sind Fremdwörter und/oder Anglizismen. „Denn auch wenn [du] es noch so ‚trendy‘ finde[st]: In einer wissenschaftlichen Arbeit haben Modeanglizismen und andere ‚coole‘ englische Begriffe nichts zu suchen!“ (Kornmeier 2013: 227).

Wissenschaftliches Schreiben: Häufige Stolpersteine

Nachfolgend werden drei übliche Stolpersteine beim wissenschaftlichen Schreiben präsentiert, die negativen Einfluss auf die Ausdrucksweise in deiner Bachelorarbeit oder Masterarbeit haben können.

Stolperstein wissenschaftliches Schreiben Nr. 1: Bandwurmsätze

Wissenschaftliches Schreiben Beispiel

(adaptiert von Krämer 2009: 99-100).

Mit Sicherheit hast du diesen Satz nur überflogen, nachdem du die ersten Worte zunächst noch aufmerksam gelesen hast. Würde man dich fragen, könntest du nicht wiedergeben, was hier eigentlich gemeint ist, es sei denn, du liest den Satz nochmals durch und müsstest dabei mehrmals zurücklesen, richtig?

Sicherlich wirst du auch dieser Behauptung beipflichten: „Bis der Kern der Sache sichtbar wird, braucht man schon das erste Aspirin“ (Kruse 2009: 100).

Hoffentlich hat dies aber auch zu einer wichtigen Erkenntnis für das wissenschaftliche Schreiben in Abschlussarbeiten geführt: Lange und verschachtelte Sätze machen jeden Text schwer nachvollziehbar und führen jede logische Argumentation ad absurdum. Kurzum, beim wissenschaftlichen Schreiben geht es darum, präzise und auf den Punkt zu argumentieren, und somit sind endlos lange, künstlich aufgeblähte Satzmonster kein Kompetenzbeweis.

Grundsätzlich gilt für wissenschaftliches Schreiben: „Ein Satz, ein Gedanke. Und: Die Hauptsache gehört in den Hauptsatz, Ergänzungen in den Nebensatz“ (Theisen 2013: 156). So schaffst du beim wissenschaftlichen Schreiben ein großes Maß an Klarheit und der Leser wird es dir danken (vgl. hierzu auch Esselborn-Krumbiegel 2002: 160-62).

Tipp: Verwende kurze, leicht nachvollziehbare Sätze beim wissenschaftlichen Schreiben anstelle langer Schachtelsätze mit unklaren Bezügen. Du solltest davon ausgehen, dass die meisten Leser weder die Zeit noch die Geduld aufbringen können, jeden deiner Sätze zweimal zu lesen. So verlierst du den Leser/die Leser und erreichst, dass diese „mit etwas Glück […] die Hälfte der Aussage verstanden [haben]“ (Krämer 2009: 101).

Stolperstein wissenschaftliches Schreiben Nr. 2: Doppelt gemoppelt hält (quält) besser

  • Zu vermeiden ist beim wissenschaftlichen Schreiben außerdem alles, was sich unter der Floskel „Warum einfach, wenn es auch umständlich geht“ subsumieren lässt. Dazu gehören lange Wörter, die an Bedeutung durch unnötige Ergänzungen nicht reicher werden, wie z. B. kriegerische AuseinandersetzungVerwendungszweckVerkehrsaufkommen, denn letztlich reden wir hier von Krieg, Zweck und Verkehr (vgl. Krämer 2009: 101).
  • Genauso können ausschmückende Adjektive im Zusammenhang eher bedeutungsarm sein, denn „dass Witwen trauern und dass Sieger strahlen, weiß man sowieso“, also weshalb dann von resümierender Zusammenfassung oder telefonische[m] Anruf sprechen statt schlicht von Zusammenfassung und Anruf (vgl. Krämer 2009: 104)?
  • Weiterhin gehören auch Verben mit überflüssigen Vorsilben in diese Rubrik beim wissenschaftlichen Schreiben, oder wie es Kornmeier so treffend sagt: „Aber warum sollten wir lediglich zeigenändernmietenspeichern oder testen, wo wir doch auch aufzeigenabändernanmietenabspeichernoder austesten können?“ (2013: 180).
Tipp: Besinne dich auf die Ökonomie der Sprache! Das heißt, lies dein Manuskript unter diesem Gesichtspunkt durch und streich alles, was nicht dringend für das Verständnis nötig ist beziehungsweise als Weltwissen vorausgesetzt werden kann. So erhöhst du spürbar die Qualität beim wissenschaftlichen Schreiben. Ein Anruf wird für gewöhnlich weder mit einem Haartrockner noch mit einem Toaster getätigt, also muss er wohl telefonisch sein; somit gibt es keinen Grund, dies zu erwähnen, oder?

Stolperstein wissenschaftliches Schreiben Nr. 3: Poetik und Füllwörter

Grundsätzlich muss man sich vor Augen halten, dass ein wissenschaftlicher Text in der Bachelorarbeit, Masterarbeit oder Hausarbeit vor allem eins sein sollte: prägnant, somit unmissverständlich. Daher soll beim wissenschaftlichen Schreiben alles vermieden werden, das mehrdeutig, übertreibend oder poetisch ist (vgl. Rossig & Prätsch 2005: 142). Wissenschaftliches Schreiben heißt nicht zu zeigen, dass in dir ein zweiter Shakespeare steckt, sondern dass du klar formulieren kannst, ohne Füllwörter miteinzustreuen – so verbesserst du stetig deinen wissenschaftlichen Schreibstil.

Verzichte zum wissenschaftlichen Schreiben auf unseriöse Wendungen wie „so sagt man“, „Es ist wohl logisch, dass …“ und Superlative wie z. B. „Ein unglaublich falscher Ansatz“, „Was sich somit als einzig richtiges Modell herausstellt“, abwertende Adverbien wie übrigensirgendwie und Füllwörter wie z. B. sozusagennatürlichselbstverständlich (vgl. Karmasin & Ribing 2014: 38).

Es gibt genauso wenig einen unglaublich falschen Ansatz, wie es ein einzig richtiges Modell gibt, sondern verschiedene Ansätze und Modelle, die kontrovers diskutiert und deren Stärken und Schwächen beleuchtet werden, damit sie modifiziert werden können. Außerdem ist „in einer wissenschaftlichen Arbeit nichts selbstverständlich […]. Wenn doch, sollte es nicht geschrieben werden“ (Rossig & Prätsch 2005: 143).

Zu beachten: Vermeide beim wissenschaftlichen Schreiben in einer Bachelorarbeit oder Masterarbeit insbesondere alles, was dich selbst unsicher in Bezug auf deine eigenen Aussagen wirken lässt. Schließlich hast du gut recherchiert und/oder eigene Daten erhoben, die deine Argumentation festigen. Somit besteht kein Grund, sich mit Vorsichtsfloskeln wie angeblich oder vermutlich usw. zu distanzieren und seine eigenen Argumente abzuwerten.

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Hochexplosive Mischungen beim wissenschaftlichen Schreiben

ODER: ‚herstory‘ statt ‚history‘? (Ersie oder doch man?)

Zuletzt noch ein Thema zum wissenschaftlichen Schreiben, das für Zündstoff sorgt, gerade deshalb darf es nicht übergangen werden: Gendermainstreaming (vgl. Karmasin & Ribing 2014) oder geschlechtergerechte Sprache (vgl. Theisen 2013). Welche geschlechtsneutrale Form nicht verwendet werden sollte, bringt Krämer unmissverständlich zum Ausdruck: „Modische Kunstwörter wie ‚StudentInnen‘, ‚BürgerInnen‘, oder ‚DozentInnen‘, mit dem modernen großen ‚I‘ in der Mitte, sind keine Hilfe; sie sind hässlich und hemmen außerdem den Lesefluss“ (2009: 113).

Theisen schlägt in die gleiche Kerbe und spricht sich gegen geschlechtergerechte Begriffe beim wissenschaftlichen Schreiben aus, indem er sagt, dass „guter Stil und die Lesbarkeit eines Textes über die Qualität einer Arbeit [entscheiden] – dies wissen Frauen wie Männer gleichermaßen“ (2013: 159). Wer also diese Meinung nicht vertreten kann und einen Kompromiss zum wissenschaftlichen Schreiben finden möchte, dem eröffnen sich tatsächlich zwei Möglichkeiten.

Karmasin & Ribing empfehlen entweder das Sichtbarmachen des Geschlechts beim wissenschaftlichen Schreiben, also Teilnehmerinnen und Teilnehmer, oder das Neutralisieren des Geschlechts, beispielsweise TeilnehmendeArbeitskräfteLehrende (vgl. 2014: 40-41). Für mehr Gleichberechtigung könnte man außerdem sorgen, indem man beim wissenschaftlichen Schreiben die weibliche der männlichen Form voranstellt, das bedeutet sie/er sagt anstelle von er/sie sagt.

Fazit

  • Kurze Sätze und prägnante Formulierungen zeichnen gehobenes wissenschaftliches Schreiben aus.
  • Wichtige Informationen sollten im Hauptsatz stehen, Zusätze im Nebensatz.
  • Die Verständlichkeit beim wissenschaftlichen Schreiben wird erhöht, wenn die Ökonomie der Sprache bedacht wird, das heißt, Doppelungen durch sinnverwandte Verben und ausschmückende Adjektive sind überflüssig.
  • Fachausdrücke und Abkürzungen können beim wissenschaftlichen Schreiben das Salz in der Suppe sein, aber sie müssen so sparsam wie möglich verwendet werden.
  • Modische Kunstwörter und Anglizismen, die nicht Teil des deutschen Wortschatzes sind, haben in einer wissenschaftlichen Arbeit nichts zu suchen: Es sollen klare Ergebnisse und wissenschaftliche Fakten präsentiert und nicht „die needs einer hippen audience“ befriedigt werden.

Quellennachweise

Esselborn-Krumbiegel, Helga. 2002. Von der Idee zum Text – Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben. Paderborn: Ferdinand Schöningh.

Karmasin, Matthias & Rainer Ribing. 2014. Die Gestaltung wissenschaftlicher Arbeiten. 8. Aufl. Wien: Facultas.

Kornmeier, Martin. 2013. Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht – für Bachelor, Master undDissertation. 6. Aufl. Bern: Haupt.

Krämer, Walter. 2009. Wie schreibe ich eine Seminar- oder Examensarbeit? 3. Aufl. Frankfurt: Campus.

Kruse, Otto. 2007. Keine Angst vor dem leeren Blatt – Ohne Schreibblockaden durchs Studium. 12. Aufl. Frankfurt: Campus.

Kühtz, Stefan. 2016. Wissenschaftlich formulieren: Tipps und Textbausteine für Studium und Schule. 4. Aufl. Paderborn: Ferdinand Schöningh.

Rossig, Wolfram E. & Joachim Prätsch. 2005. Wissenschaftliche Arbeiten. 5. Aufl. Weyhe: PRINT-TEC.

Schreibzentrum Pädagogische Hochschule Freiburg: „Redemittel für wissenschaftliche Texte“, in: Internetseite Pädagogische Hochschule Freiburg, 2018, URL: https://www.ph-freiburg.de/fileadmin/user_upload/Redemittel_f%C3%BCr_schriftliche__wissenschaftliche_Texte_2-2018.pdf, Abruf am 05.04.2018.

Theisen, Manuel René. 2013. Wissenschaftliches Arbeiten – Erfolgreich bei Bachelor- undMasterarbeit. München: Franz Vahlen.

Wagner, Lothar. 2012. Die wissenschaftliche Abschlussarbeit – Ratgeber für effektive Arbeitsweise und inhaltliches Gestalten. 3. Aufl. Saarbrücken: Südwestdeutscher Verlag für Hochschulschriften.

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