Einleitung – So beginnt deine wissenschaftliche Arbeit

15.02.23 Einleitung Lesedauer: 5min

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Einleitung-Definition

Viele halten die Einleitung für eine bloße Hinführung zum Thema, allerdings beinhaltet die Einleitung einer wissenschaftlichen Arbeit deutlich mehr Aspekte und erfüllt mehrere Funktionen. Denn sie bildet gemeinsam mit dem Fazit einen Rahmen für deine wissenschaftliche Arbeit und muss deswegen mit dem Fazit abgestimmt werden. Wir zeigen dir alles, was du zur Einleitung und ihrer Erstellung wissen musst.

Einleitung „einfach erklärt“

Die Einleitung ist der erste Abschnitt deines Fließtexts. Sie stellt deine gesamte Arbeit vor und informiert über dein Thema, dein Ziel, deine verwendete Methodik und die Relevanz der wissenschaftlichen Arbeit.

Definition: Einleitung

Die Einleitung ist der erste Teil deiner Arbeit und nimmt ungefähr 5–10 Prozent des Fließtextes ein. Sie ist ein verpflichtender Bestandteil gemäß dem Aufbau und der Gliederung und informiert über verschiedene Aspekte deiner wissenschaftlichen Arbeit:

All diese Elemente machen eine perfekte Einleitung aus. Allerdings kommt auch deinem Einleitungssatz eine entscheidende Bedeutung zu. Der Einleitungssatz ist der erste Satz und sollte die Neugier des Lesers wecken.

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Umfang

Zumeist wird eine Länge zwischen 5 Prozent und 10 Prozent vorgegeben. In manchen Fällen ist auch eine längere Einleitung bis zu 15 Prozent der Gesamtlänge der wissenschaftlichen Arbeit vertretbar.

Diese Vorgaben sind allerdings häufig zu allgemein, denn eine einseitige Einleitung für eine zehnseitige Arbeit ist durchaus legitim. Ein Umfang von 15 Seiten ist für eine hundertseitige wissenschaftliche Arbeit ist allerdings zu lang. Du solltest dich bei der Länge immer an den Vorgaben deiner Hochschule orientieren.

Einleitung - Umfang

Funktionen

Eine hervorragende Einleitung erfüllt verschiedene Funktionen, denn einerseits informiert sie über wichtige Elemente deiner wissenschaftlichen Arbeit, andererseits sollte sie eine Hinführung zum Thema enthalten, die die Neugier des Lesers auf das Thema der Arbeit weckt. Dazu kannst du auch Zusatzinformationen zum Thema geben, um dein Thema genauer vorzustellen. Generell hat sie folgende Funktionen:

  • Informieren über das Thema der Arbeit
  • Überblick über den darauffolgenden Hauptteil geben
  • Neugier des Lesers wecken
  • Hinführung des Lesers zum Hauptteil

Merke: Es ist nicht das Ziel, mit der Einleitung Spannung aufzubauen. Vielmehr sollst du die Neugier und das Interesse des Lesers auf sachliche und objektive Weise für ein neues Thema wecken, welches in deiner Arbeit behandelt wird.

Mit einer guten Einleitung kannst du bereits mit der Hinführung zum Thema Interesse bei deinen Lesern wecken. Dieses Interesse kannst du mit einem ausführlichen Überblick über die folgenden Kapitel bestärken, wobei du darauf achten solltest, dass du zwar einen ausführlichen, aber kurzen Überblick geben solltest. Du kannst die weiteren Abschnitte deiner Arbeit vorstellen, solltest es aber vermeiden, Details zu nennen und Informationen vorwegzunehmen.

Einleitung - Funktionen

Bestandteile

Da die Einleitung mehrere Aspekte behandelt, muss sie über eine klare Struktur und einen durchdachten Aufbau verfügen, um den Leser sinnvoll auf den Hauptteil deiner Arbeit vorzubereiten. Im Folgenden stellen wir dir die einzelnen Bestandteile genauer vor, die für das Einleitung-Schreiben relevant sind:

Hinführung zum Thema

In der Einleitung soll der Leser zum Thema hingeführt werden. Die Gliederungsschritte geben dem Leser einen ersten Eindruck über die wichtigsten Punkte der Thematik:

  • Einleitungssatz und packender Einstieg (z.B. Zitat)
  • Hinführung zum Thema

Mit diesen beiden Schritten führst du den Leser erfolgreich zum Thema deiner wissenschaftlichen Arbeit hin.

Themenrelevanz

Das gewählte Thema sollte entweder eine aktuelle Relevanz haben, die für viele Menschen wichtig ist oder aber eine besondere Relevanz für die Wissenschaft haben. Beides hebt den Wert der wissenschaftlichen Untersuchung. Dazu befolgst du folgende Schritte:

  • Themenvorstellung
  • Relevanz des Themas
  • Problemstellung
  • Präsentation der Forschungsfrage

Zunächst stellst du dein Thema vor und arbeitest die Relevanz dessen heraus. Daraus ergibt sich eine Problemstellung. Die Problemstellung sollte kurz, aber umfassend sein. Du kannst die Problemstellung auch mit Fragen beschreiben, die dem Leser das vorliegende Problem nahelegen. Aus dieser Problemstellung entwickelst du dann deine Forschungsfrage, die entweder die Problemstellung selbst oder einen Teil des Problems aufgreift, um dies zu beantworten.

Ziel der Arbeit

Die Zielsetzung legt der Verfasser zu Beginn fest. Er möchte eine Antwort auf seine Forschungsfrage finden. Wenn du deine Zielsetzung formulieren musst, schreibe diese kurz und präzise.

Grundsätzlich ist die Zielsetzung immer die Beantwortung der Forschungsfrage, ist dies nicht gelungen, kannst du das zu Beginn bereits andeuten. Allerdings musst du immer genau definieren, was mit der Beantwortung deiner Forschungsfrage gemeint ist.

Aufbau deiner Arbeit

Abschließend erklärst du in deiner Einleitung den strukturellen Aufbau deiner Arbeit. Das dient dazu, dass sich der Leser orientieren kann und weiß, was in den nächsten Kapiteln auf ihn zukommt.

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Häufigste Fehler

Beim Einleitung-Schreiben kommt es häufig zu Fehlern, die die Qualität der gesamten Arbeit beeinträchtigen können. Diese typischen Fehler solltest du unbedingt vermeiden:

  • Umfang zu lang oder kurz
  • Unklare oder fehlende These
  • Fehlender Fokus oder Relevanz
  • Zu viel Jargon oder komplexe Sprache
  • Übermäßige Allgemeinheit oder Banalitäten
  • Wiederholung von Informationen
  • Fehlende Struktur oder Übergang
  • Unangemessener Ton oder Stil

Eine gelungene Einleitung gibt dem Leser einen ersten Eindruck von der Thematik sowie der Arbeit. Deshalb ist es wichtig, derartige Fehler zu vermeiden. Schaue dir als Orientierungshilfe Einleitung-Beispiele an, um perfekt vorbereitet zu sein.

Häufig gestellte Fragen

Der Anfang kann mit einem Aufhänger bzw. Ice-Breaker gestaltet werden, um das Interesse des Lesers sofort zu wecken. Das kann ein interessantes Zitat, eine provokante Frage, eine Anekdote oder eine beeindruckende Statistik sein.

Direkt im Anschluss sollte man kurz den Kontext oder den Hintergrund des Themas erläutern und schließlich die These oder das Hauptziel des Textes vorstellen. So schafft man einen klaren und interessanten Einstieg, der den Leser für den weiteren Text vorbereitet.

Nein nicht zwingend, aber du kannst zitieren, wenn du es für nötig hältst.

Am besten ist ein packender Einstieg zu Beginn, der die Aufmerksamkeit des Lesers weckt und ihn dazu animiert weiterzulesen. Kläre dann den Kontext oder Hintergrund des Themas und stelle die Hauptfrage oder These vor, die der Text behandeln wird. Halte sie kurz und prägnant und sorge dafür, dass sie einen klaren Überblick über das gibt, was der Leser im weiteren Verlauf des Textes erwarten kann.

  • Cliffhänger: Interessantes Element, das die Aufmerksamkeit des Lesers weckt
  • Kontext: Kurze Erläuterung des Hintergrunds oder der allgemeinen Thematik
  • Relevanz: Warum ist das Thema wichtig oder interessant?
  • These/Hauptziel: Klare Aussage über den Fokus und das Ziel des Textes
  • Übersicht: Kurzer Ausblick auf die Struktur oder die Hauptpunkte des Textes

Die beiden Bestandteile bilden den Rahmen deiner Arbeit, wodurch beide aufeinander abgestimmt sein sollten. Dazu gehört auch, dass die in der Einleitung aufgeworfenen Fragen im Fazit beantwortet werden.