
Eine eigene Plagiatsprüfung vor der Abgabe einer Abschlussarbeit ist nicht verpflichtend, wird jedoch häufig empfohlen. Viele Studierende fragen sich, ob korrektes Zitieren ausreicht oder ob eine zusätzliche Kontrolle sinnvoll ist. Dieser Beitrag erklärt, wann eine freiwillige Plagiatsprüfung notwendig sein kann und welche Vorteile sie bietet.
Warum eine Plagiatsprüfung notwendig ist
Eine eigene Plagiatsprüfung für Abschlussarbeiten ist nicht gesetzlich vorgeschrieben, wird jedoch aus mehreren Gründen dringend empfohlen.
Neben den Prüfungsverfahren an Hochschulen dient sie vor allem der persönlichen Absicherung vor der Abgabe. Die folgenden Punkte zeigen, warum eine freiwillige Prüfung sinnvoll und in vielen Fällen notwendig ist.
Plagiatsprüfung, ja oder nein?
Generell ist eine professionelle Plagiatsprüfung für Abschlussarbeiten, wie Bachelorarbeiten, Masterarbeiten und Dissertationen, sinnvoll und kann sogar als notwendig angesehen werden, wenn die Arbeit viele Quellen verwendet.
Bei kleineren wissenschaftlichen Arbeiten, wie Hausarbeiten, Facharbeiten oder Seminararbeiten, die in der Regel weniger Quellen verwenden und weniger strikten wissenschaftlichen Standards unterliegen, ist die Notwendigkeit einer Plagiatsprüfung geringer.
Allgemein gilt: Je mehr Literatur in deiner Arbeit verwendet wurde, desto notwendiger ist eine professionelle Plagiatsprüfung, da sich das Risiko von Zitationsfehlern stark erhöht. Ebenso gilt dies bei sehr theoretischen Arbeiten, da hier leicht ein unbeabsichtigtes Plagiat auftreten kann, während sehr praxisorientierte Arbeiten ein geringeres Risiko aufweisen.
Plagiatsprüfung bei externen Abschlussarbeiten
Wird eine Abschlussarbeit in Zusammenarbeit mit einem Unternehmen erstellt, ist in der Regel ein Sperrvermerk erforderlich. Dieser stellt sicher, dass vertrauliche Inhalte nicht an unbefugte Dritte außerhalb der Hochschule weitergegeben werden.
Merke: Für eine Plagiatsprüfung muss die Arbeit hochgeladen werden. Welche Plagiatssoftware verwendet wird, sollte daher unbedingt im Vorfeld mit dem Unternehmen abgestimmt werden.
Gerade bei externen Abschlussarbeiten ist die Wahl eines seriösen Anbieters entscheidend, um Datenschutz- und Vertraulichkeitsbedenken auszuschließen. BachelorPrint bietet eine DSGVO-konforme Plagiatsprüfung an, bei der Abschlussarbeiten nicht in öffentlichen Datenbanken gespeichert werden. Die Daten werden ausschließlich während der Prüfung auf einem deutschen Server verarbeitet und anschließend innerhalb von 24 Stunden vollständig gelöscht.
Die BachelorPrint Plagiatsprüfung steht dir dafür bereits ab 16,90 € zur Verfügung.
Empfehlung von BachelorPrint
BachelorPrint empfiehlt, vor der Abgabe größerer Abschlussarbeiten wie Bachelor-, Master- oder Doktorarbeiten eine eigene Plagiatsprüfung durchzuführen. Der Umfang der Arbeit, die Vielzahl an Quellen sowie der hohe Prüfungsmaßstab an Hochschulen erhöhen das Risiko unabsichtlicher formaler Fehler.
Auch bei kleineren Abschlussarbeiten kann eine freiwillige Plagiatsprüfung sinnvoll sein. Sie dient der persönlichen Absicherung und hilft dabei, die Arbeit mit einem guten Gefühl und ohne unnötigen Stress abzugeben. Selbst, wenn korrekt gearbeitet wurde und kein bewusstes Plagiat vorliegt.
Arbeit
Notwendigkeit
Gründe
Bachelorarbeit
Hohe Notwendigkeit
Masterarbeit
Hohe Notwendigkeit
Diplomarbeit
Hohe Notwendigkeit
Dissertation
Sehr hohe Notwendigkeit
Facharbeit
Mittlere Notwendigkeit
Hausarbeit
Mittlere Notwendigkeit
Seminararbeit
Mittlere Notwendigkeit
Projektarbeit
Geringe Notwendigkeit
Praktikumsbericht
Geringe Notwendigkeit
Häufig gestellte Fragen
Eine Plagiatsprüfung für Abschlussarbeiten ist nicht verpflichtend, aber zur persönlichen Absicherung sinnvoll. Eine eigene Prüfung hilft, formale Fehler vor der Abgabe zu erkennen und das Risiko eines Plagiatsvorwurfs zu minimieren.
Nein. Auch eigene frühere Arbeiten gelten als Quelle und müssen korrekt gekennzeichnet werden. Ungenehmigte oder ungekennzeichnete Übernahmen können als Täuschung gewertet werden und zum Nichtbestehen führen.
In der Regel ja. Die meisten deutschen Hochschulen nutzen automatisierte Plagiatserkennungssysteme, häufig im Rahmen der digitalen Abgabe.
Ja. Wird KI ohne ausdrückliche Erlaubnis oder ohne Kennzeichnung genutzt, kann dies als Täuschung gelten. Viele Hochschulen setzen inzwischen KI-Detektoren ein.