
Ein wichtiger Tipp für das Studium ist neben der Wahl der richtigen Universität auch, den Bildungsstandort sorgfältig auszuwählen, um die Vorteile des Standorts optimal zu nutzen. Dresden gilt dabei nicht nur als eines der beliebtesten Reiseziele Deutschlands. Die sächsische Landeshauptstadt zählt ebenso zu den wichtigsten Wissenschafts- und Bildungsstandorten der Republik.
Zahlreiche erfolgreiche Akademiker aus Dresden konnten nach ihrem Studium nicht nur national, sondern auch international Karriere machen.
Ebenso war es ihnen möglich, ihre Fachgebiete weiter auszubauen. Doch welche renommierten und bekannten Hochschulabsolventen haben nach ihrem Studium die Welt mit ihren Werken beeindruckt?
Akademiker, die in Dresden Karriere machten
Dresden hat viele kulturelle Highlights zu bieten und ist auch mit Bildung und Forschung verbunden. Seit der Stadtgründung Dresdens im 12. Jhd. spielt Wissenschaft eine besondere Rolle in der Stadtentwicklung.
Mit der Gründung der Technischen Universität im 19. Jahrhundert wurde der Grundstein für Dresdens Entwicklung zu einem bis heute exzellenten Hochschulstandort gelegt. Durch diese Maßgabe konnte die Stadt einige bekannte Akademiker hervorbringen, die auch über deutsche Grenzen hinaus bekannt sind.
Prof. Karl Leo
Einer der international bekanntesten Wissenschaftler in den Bereichen Physik und Materialwissenschaften ist Karl Leo. Er ist bis heute an der Technischen Universität in Dresden als Professor beschäftigt und gilt als Pionier auf dem Gebiet der organischen Halbleiter sowie der OLED-Technologie.
Professor Karl Leo konnte einige wertvolle Grundlagen zur modernen Display- und Beleuchtungstechnologie beitragen, die mehrfache Auszeichnungen erhielten. Bis heute gilt Karl Leo als Schlüsselfigur des Hightech-Standorts in Dresden.
Erich Kästner
Vielen Menschen ist Erich Kästner als Autor bekannt, der Geschichten wie „Emil und die Detektive“, „Das fliegende Klassenzimmer“ oder „Das doppelte Lottchen“ zum Leben erweckte. In Dresden geboren, studierte er später Germanistik, Philosophie und Geschichte.
Auch wenn seine anschließenden Romane kaum an die sächsische Landeshauptstadt erinnern, sind seine Werke stark akademisch geprägt. Jeder Roman ist strukturell gegliedert, sprachlich präzise durchdacht und enthält einen hohen Reflexionsgrad. Diese Punkte sind wiederum typisch für wissenschaftliches Denken, die gleichzeitig Moral, Verantwortung und Vernunft Raum schenken.
Prof. Frank H.P. Fitzek
Frank Fitzek ist bis heute nicht nur an der Technischen Universität in Dresden als Professor, sondern auch als Direktor des 5G Lab Germany tätig.
Seine Forschung gilt als besonders interessant, da sie wissenschaftliche Theorie mit industrieller Praxis vereint, die allen voran in den Bereichen Digitalisierung, verteilte Systeme und Netzwerke zum Tragen kommt. Prof. Fitzek sind dabei insbesondere praxisnahe und für die Wissenschaft relevante Ansätze wichtig.
Prof. Victor Klemperer
Einer der bekanntesten und bedeutendsten Professoren des 20. Jahrhunderts an der Technischen Hochschule Dresden war Professor Victor Klemperer.
Er erlangte vor allem weltweite Bekanntheit durch seine Tagebücher sowie sein Werk „LTI – Lingua Tertii Imperii“. Hierbei handelt es sich um eine umfangreiche sprachwissenschaftliche Analyse der NS-Propaganda im Dritten Reich.
Manfred Baron von Ardenne
Ein sehr bekannter deutscher Wissenschaftler ist Manfred von Ardenne. Er war nicht nur Gründer des privaten Forschungsinstituts in Dresden, sondern erfand mitunter ebenso die vollelektronische Fernsehübertragung mithilfe eines Leuchtfleckabtasters und entwickelte das erste Elektronenrastermikroskop.
Auch in der Elektronenstrahltechnologie lieferte er wertvolle Erkenntnisse, die bis heute in Solarmodulen sowie Sensoren zum Einsatz kommen.
Dresden hat nicht nur interessante und bekannte Hochschulen sowie Universitäten errichtet. Viele bedeutende akademische Persönlichkeiten konnten nach ihrem Studium oder ihren Facharbeiten ihre Erkenntnisse sowie Werke präsentieren, die bis heute die Welt mit Spitzenforschung, Geisteswissenschaften und Kommunikation geprägt haben.