
Es gibt unzählige Papiersorten, die je nach Zweck unterschiedliche Eigenschaften besitzen. Eine der bekanntesten Sorten ist das Zeitungspapier, das tagtäglich in Millionenauflagen verwendet wird. Es ist leicht, flexibel und vor allem kostengünstig, perfekt für Zeitungen, kreative Bastelprojekte oder Drucktests. In diesem Beitrag erfährst du, was Zeitungspapier auszeichnet und welche Grammatur typisch ist.
Definition: Zeitungspapier
Zeitungspapier ist ein leichtes, holzhaltiges und nicht gestrichenes Papier, das hauptsächlich für den Druck von Zeitungen und Werbebeilagen verwendet wird. Es besteht überwiegend aus mechanisch aufgeschlossenem Holzstoff (Holzschliff), wodurch es eine raue Oberfläche und eine leicht graue bis gelbliche Färbung aufweist.
Typische Merkmale sind:
- Grammatur: meist zwischen 40 und 57 g/m²
- Haptik: dünn, flexibel und wenig opak
- Druckverfahren: vor allem Rollenoffsetdruck (Rotationsdruck)
- Eigenschaften: kostengünstig, gut bedruckbar, aber weniger alterungsbeständig und empfindlich gegenüber Licht und Feuchtigkeit
Durch seine Wirtschaftlichkeit eignet sich Zeitungspapier ideal für Massenauflagen mit kurzer Lebensdauer, z. B. Tageszeitungen oder Prospekte.
Zusammensetzung & Eigenschaften
Zeitungspapier ist ein leichtes Papier, das speziell für den schnellen und kostengünstigen Druck großer Auflagen entwickelt wurde. Es zeichnet sich durch typische physikalische Merkmale aus.
Das Papier besteht vor allem aus mechanisch aufgeschlossenem Holzstoff, wodurch es seine charakteristische Haptik und Farbe erhält:
| Bestandteil | Funktion |
| Holzschliff | Hauptbestandteil, sorgt für Elastizität und geringe Kosten |
| Zellstoff (chemisch aufgeschlossen) | Erhöht Stabilität und Weiße |
| Füllstoffe (z. B. Kreide) | Glättet Oberfläche, verbessert Bedruckbarkeit |
| Leimstoffe & Additive | Steuern die Wasseraufnahme und Druckeigenschaften |
Beachte: Der hohe Holzanteil macht Zeitungspapier zwar preiswert und flexibel, aber auch weniger alterungsbeständig, es vergilbt mit der Zeit durch Lignin im Holz.
Zu den typischen Eigenschaften von Zeitungspapier gehören:
- Farbe: meist grau, creme oder leicht gelblich, abhängig vom Holz- und Recyclinganteil
- Oberfläche: rau und ungestrichen, mit matter Optik
- Transparenz: relativ hoch, der Druck auf der Rückseite kann leicht durchscheinen
- Reißfestigkeit: gering, aber ausreichend für kurzfristige Nutzung und große Auflagen
- Alterungsbeständigkeit: niedrig, Papier vergilbt mit der Zeit durch Lichteinfluss
- Umweltaspekt: häufig aus Recyclingfasern oder FSC-zertifiziertem Holz hergestellt
Aufgrund seiner Eigenschaften ist Zeitungspapier nicht nur für Zeitungen gedacht, es eignet sich auch hervorragend zum Basteln, Skizzieren oder Verpacken. Wenn du deine eigenen Motive drucken möchtest, kannst du in unserem Shop individuelle Drucke auf leichtem Recyclingpapier bestellen, ideal für kreative Projekte.
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Grammatur
Die Grammatur beschreibt das Gewicht eines Quadratmeters Papier in Gramm pro Quadratmeter (g/m²). Sie bestimmt, wie dick, stabil und lichtundurchlässig ein Papier ist. Zeitungspapier gehört zu den leichtesten Papiersorten und wird deshalb bevorzugt für Massenauflagen verwendet.
Die typische Grammatur von Zeitungspapier liegt zwischen 40 und 57 g/m². Damit ist es deutlich leichter als klassisches Kopierpapier (80 g/m²) oder Bilderdruckpapier (120 g/m²). Durch das geringe Gewicht lässt es sich besonders gut falten, rollen oder in großen Mengen verarbeiten, ideal für Zeitungen und kreative Bastelideen.
Formatwahl
Die Wahl des richtigen Formats hängt stark davon ab, wofür du das Zeitungspapier verwenden möchtest, ob für den Druck, kreative Projekte oder Skizzen. Neben der typischen Rollenware gibt es Zeitungspapier auch in DIN-Papierformaten, die besonders im Bastel- und Druckbereich beliebt sind.
Gängige Formate von Zeitungspapier:
| Format | Maße | Verwendung | Besonderheiten |
| A4 | 210 x 297 mm | Ideal für Ausdrucke, Skizzen & Drucktests | Leicht, flexibel, günstig |
| A3 | 297 x 420 mm | Perfekt für Collagen, Poster & Bastelprojekte | Mehr Fläche, trotzdem leicht |
| Zeitungsdruck, Verpackung, Polstermaterial | Kosteneffizient bei großen Mengen |
Tipps zur richtigen Formatwahl sind:
- Kreative Bastelarbeiten: A3 bietet mehr Fläche zum Schneiden, Falten und Kleben.
- Druck und Skizzen: A4 ist praktischer, da es in Standarddruckern verwendet werden kann.
- Verpackungen: Rollenware ist günstig und flexibel einsetzbar.
- Probedrucke: Durch die geringe Grammatur eignet sich Zeitungspapier ideal, um Layouts oder Farbverteilungen zu testen, bevor hochwertige Papiere eingesetzt werden.
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Anwendungsideen
Zeitungspapier ist nicht nur ein günstiges Druckmedium, sondern auch ein überraschend vielseitiges Material für kreative und praktische Projekte.
Zeitungspapier ist ein beliebtes DIY-Material. Es ist günstig, leicht zu formen und lässt sich wunderbar bemalen oder bedrucken. Beliebte Ideen sind:
- Papiermaché: Aus alten Zeitungsseiten lassen sich stabile Figuren, Schalen oder Masken gestalten.
- Collagen & Mixed Media: Ideal für Kunstprojekte mit Textfragmenten, Bildern oder typografischen Mustern.
- Geschenkverpackung: Umweltfreundlich, individuell und mit Farbakzenten einzigartig.
- DIY-Notizhefte: Gefaltetes Zeitungspapier ergibt originelle, recycelte Hefte für Skizzen oder Notizen.
Auch Studierende und Kreative können Zeitungspapier praktisch einsetzen, besonders beim Probedruck oder Skizzieren.
Anwendungsbeispiele sind:
- Drucktests & Layout-Prototypen: Günstig und realitätsnah, um Seitenaufteilungen zu prüfen.
- Skizzenpapier: Perfekt für schnelle Entwürfe oder Ideensammlungen.
- Zwischenlagen & Schutzpapier: Verhindert Druckstellen bei empfindlichen Dokumenten.
- Farbexperimente: Ideal zum Testen von Tinten, Farben oder Drucktechniken.
Zeitungspapier ist biologisch abbaubar und lässt sich vielseitig weiterverwenden.
Nachhaltige Projekte sind:
- Pflanzentöpfe basteln: Einfach geformt, biologisch abbaubar und atmungsaktiv.
- Polstermaterial: Zum sicheren Verpacken oder als Füllung beim Versand.
- Fensterputzen & Reinigung: Entfernt Streifen, eine nachhaltige Alternative zu Küchenpapier.
- Kunstvoll recyceln: Alte Zeitungen neu bedrucken, bemalen oder veredeln.
Vor- und Nachteile
Die Vor- und Nachteile von Zeitungspapier sind:
| Vorteile | Nachteile |
| Kostengünstig | Geringe Reißfestigkeit |
| Leicht & flexibel | Niedrige Alterungsbeständigkeit |
| Schnell trocknend | Hohe Transparenz |
| Gut bedruckbar | Eingeschränkte Farbwiedergabe |
| Nachhaltig | Feuchtigkeitsempfindlich |
| Vielseitig einsetzbar | Begrenzte Haltbarkeit |
Häufig gestellte Fragen
Zeitungspapier besteht überwiegend aus holzhaltigem Papier, das zu einem großen Teil aus mechanisch aufgeschlossenem Holzstoff hergestellt wird. Dadurch ist es leicht, saugfähig und kostengünstig, aber weniger alterungsbeständig als holzfreies Papier.
Zeitungspapier ist eine der leichtesten Papiersorten und hat eine Grammatur von 40 bis 57 g/m².
Zeitungspapier ist holzhaltig, wodurch es besonders günstig, saugfähig und flexibel ist. Es wird meist aus recyceltem Holzschliff hergestellt und eignet sich ideal für große Druckauflagen mit kurzer Lebensdauer, etwa Zeitungen oder Prospekte.
Für Zeitungspapier eignen sich vor allem die Formate A3 und A4. Beide Formate lassen sich leicht bedrucken und falten.
Vorteile von Zeitungspapier sind, dass es kostengünstig, leicht und flexibel, schnell trocknend, gut bedruckbar, nachhaltig und vielseitig einsetzbar ist.