0800 - 777 21 00
Bei Bestellung innerhalb: 9 Std 16 Min
Schnellste Lieferung bis Mi, 23.08.2017

Studienarbeit bequem online drucken.

Zeitplan erstellen für Bachelorarbeit & Masterarbeit mit Excel-Vorlage

Beitrag mit Freunden teilen

Zeitplan Bachelorarbeit

Definition: Zeitplan für Bachelorarbeit & Masterarbeit

Zeitmanagement bedeutet, ein (wissenschaftliches) Projekt in Hinblick auf Arbeit und Energie in einem vorgegebenen Zeitrahmen effizienzoptimiert zu erledigen. Dazu gehört die Planung des Gesamtaufwands, aber auch die Erschließung und Einteilung in einzelne Arbeitsschritte. Bei der Bearbeitung von Bachelor- und Masterarbeiten gliedert sich dies in folgende Phasen:

1. Vorbereitungsphase
2. Recherchephase
3. Schreibphase
4. Korrekturphase
5. Abgabephase

Der Faktor Zeit ist dabei aber meist limitiert, da Bachelorarbeiten in der Regel auf einen zeitlichen Rahmen von 3 Monaten, Masterarbeiten auf einen Rahmen von 6 Monaten festgelegt sind. Daher ist beim Erstellen einer solchen Arbeit dringend dazu zu raten, einen entsprechenden Zeitplan zu erstellen, um unnötigen Stress oder ein schlechtes Ergebnis zu vermeiden. Stattdessen ermöglicht ein entsprechendes Zeitmanagement, zielorientiert arbeiten zu können, und verspricht so den effizientesten Ablauf der Bearbeitungszeit.

„Ist es nicht auch Ausdruck des intellektuellen Vermögens, wie ein Autor in einer nur sehr begrenzt verfügbaren Zeit die Vielzahl an Arbeitsschritten, Aufgaben, Terminen usw. koordiniert und bewältigt (neudeutsch = Zeit- / Selbstmanagement)?“ (Kornmeier 2012: 321)

Prolog zum Zeitplan

Bei allen Studenten kommt irgendwann, spätestens jedoch im letzten Studiensemester, der Zeitpunkt, an dem sie sich mit der Bearbeitung ihrer Abschlussarbeit beschäftigen müssen. Hat man bereits ein Thema festgelegt und sich einen entsprechenden Betreuer gesucht, finden sich die meisten Studenten vor einem scheinbar unerklimmbaren Berg an Arbeit wieder.

An dieser Stelle hilft es, einen Schritt zurückzutreten, denn das Gefühl lässt sich leicht umgehen, wenn man einen Zeitplan für die Bachelorarbeit oder Masterarbeit erstellt. Dieser Leitfaden soll dabei helfen, wichtige Schritte der Arbeit zu bedenken und bei der Zeitplanung und Organisation der zur Verfügung stehenden Zeit helfen, dass am Ende nicht doch die Luft dünn wird.

Vor dem Zeitplan: Themenfindung für die Bachelorarbeit & Masterarbeit

Wie kommt man überhaupt zu einem Thema für seine Bachelorarbeit und Masterarbeit? Die Möglichkeit mit dem geringsten Zeitaufwand ist, ein vorgegebenes Thema bei einem Dozenten oder in einem Unternehmen zu wählen. In den meisten Studiengängen wird jedoch die Themenfindung ebenfalls als relevanter Faktor zum Erhalt des akademischen Grades angesehen.

Auch wenn die Themenfindung noch vor der Anmeldung steht und daher nur bedingt zum Zeitplan der Bachelorarbeit gehört, sollte man dennoch beachten, dass auch das Festlegen auf ein Thema sehr zeitintensiv sein kann und einige wichtige Arbeitsschritte mit sich bringt.

Bei der Themenfindung sollten also folgende Arbeitsschritte – auch in Bezug auf einen wirksamen Zeitplan – beachtet werden:

  • „Thema suchen, formulieren bzw. interpretieren,
  • Thema erkunden: eigenes Wissen aktivieren, Experten befragen, Informationen sammeln,
  • erste Literatursuche und –auswertung,
  • Thema eingrenzen,
  • Projektart festlegen,
  • Festlegen von Fragestellung, Methodik und Vorgehensweise sowie
  • Erstellung und Besprechung eines Exposés mit Grobgliederung“

(Stickel-Wolf, Wolf 2013: 126).

Genauso wie Korrespondenzen und Termine für Besprechungen mit dem vorher noch zu wählenden Prüfer ist auch die spätere Anmeldung beim Prüfungsamt miteinzubeziehen. All diese Punkte sind schon vor der Arbeit zeitintensive Schritte, die man beim Erstellen einer Bachelor- oder Masterarbeit auf dem Schirm haben sollte.

Schritt 1 im Zeitplan: Vorbereitungsphase bei der Bachelorarbeit

Sind das Thema und ein Betreuer gefunden und die Bachelorarbeit oder Masterarbeit angemeldet, könnte es eigentlich losgehen. Die Frage ist nur, wie? Und genau hier kommt der Zeitplan ins Spiel. Zunächst gilt dabei, die Parameter der Arbeit festzulegen:

  • Wie ist der zeitliche Rahmen für die Arbeit gesetzt?
  • Welcher Umfang an Seiten und Forschung ist vorgegeben?
  • Welche formalen Ansprüche gibt es?

„Diese formalen Aspekte variieren sehr von Ort zu Ort und von Fach zu Fach. So ist es in gewissen Studiengängen üblich, dass der Kandidat oder die Kandidatin zunächst formlos ein Thema vereinbart und dieses erst nach beendeter Arbeit offiziell anmeldet. Hier ist die Zeitrestriktion also reine Formsache. Anderswo dagegen erfährt der Kandidat sein Thema wirklich erst kurz vor Torschluss und hat ab dann nur noch sechs Wochen Zeit“ (Krämer 1999: 23).

Folgende Zeitrahmen sind für eine Bachelorarbeit & Masterarbeit üblich: 

  • 13 Wochen bzw. 3 Monaten für eine Bachelorarbeit mit 30 Seiten
  • 26 Wochen bzw. 6 Monaten für die Bearbeitung einer Masterarbeit mit ca. 80 Seiten.

Im Folgenden wird auch von diesen Werten für die Erstellung eines Zeitplans ausgegangen und es kann an die Anlegung eines konkreten Zeitplans für die entsprechende Arbeit gehen.

Die einzelnen Phasen im Zeitplan

Beim Erstellen eines Zeitplanes geht es zuerst einmal darum, sich die einzelnen Arbeitsschritte bewusst zu machen. Danach sollte eine grobe Einschätzung der Dauer der jeweiligen Phasen im Zeitplan vorgenommen werden. Grundsätzlich geht man von einem Prozentsatz aus, der wie folgt aussieht (vgl. Samac, Prenner, Schwetz 2011: 28):

Phasen im Zeitplan der Bachelorarbeit

Das Diagramm zeigt, dass zwar auf den ersten Blick die Schreibphase den größten Teil der Zeitplanung einnimmt, aber die drei anderen Phasen zusammengenommen 60 % der Bearbeitungszeit im Zeitplan in Anspruch nehmen und folglich genauso wichtig dafür sind, dass die Arbeit eine runde Sache wird.

Schritt 2 im Zeitplan: Die Recherchephase bei der Bachelorarbeit

Die Literaturrecherche und -strukturierung des Zeitplans sind essenziell für die fertige Bachelorarbeit. Daher sollte diese Phase im Zeitplan auf keinen Fall zu kurz kommen oder auf die leichte Schulter genommen werden, denn sie bildet das Grundgerüst für den späteren Text.

Wie oben aufgeführt, sind die Erkundungs- und Strukturierungsphase mit jeweils 20 % im Zeitplan zu veranschlagen. Dies entspricht bei einer 13-wöchigen Bachelorarbeit etwa 9 Tagen für die Literaturerkundung. Für das eigentliche Studieren von Büchern werden im Zeitplan 16 Tage angesetzt.

Tipp: Plane mindestens einen Tag in deinem Zeitplan ein, nur um Literatur in der Bibliothek zu sichten!

In diese Phase des Zeitplans gehört die Recherche von Primärquellen genauso wie das Sichten von Material, Forschungsliteratur und anderen Quellen. Auch das Auswerten und Ordnen der Literatursammlung sollte in diesen Arbeitsschritt miteingeplant werden. Bei empirischen Arbeiten ist es am besten, den experimentellen Teil und die Datenerhebung ebenfalls in dieser Phase des Zeitplans durchzuführen.

Wichtig: Unbedingt vorher wichtige Aspekte der Literaturrecherche klären, wie: Öffnungszeiten der Bibliothek, Puffer für bereits ausgeliehene Bücher, Literaturbeschaffung durch Fernleihe (vgl. Stickel-Wolf, Wolf 2013: 130). Gegebenenfalls sind Verzögerungen in den Zeitplan mit einzukalkulieren.

Empirische Forschung als Teil der Recherchephase

Beim Erstellen einer Bachelor- oder Masterarbeit auf Grundlage einer empirisch-experimentellen Forschung gilt es, noch einige andere Aspekte zu beachten. Für das Durchführen eines Experiments, einer Umfrage oder eine andere Art der Datenerhebung ist es ratsam, zusätzliche Zeit im Zeitplan einzukalkulieren.

Wichtig ist dabei vorher sicherzustellen, dass Material und Arbeitsplatz, wie ein Labor, zur Verfügung stehen. Auch die eigenen Kenntnisse über Methoden der empirischen Forschung sind vorher gegebenenfalls aufzufrischen und auf einen aktuellen Stand zu bringen (vgl. Esselborn-Krumbiegel 2002: 19, 29).

Beachte: Die Phase der Literaturrecherche verleitet gerne dazu, viel Literatur zu sammeln, um auch keinen wichtigen Aspekt zu verpassen. Hier gilt es, den Absprung zu schaffen und zur nächsten Phase des Zeitplans überzugehen. Merkt man zu einem späteren Zeitpunkt doch, dass zu einem bestimmten Aspekt der Arbeit noch Material fehlt, kann auch an dieser Stelle noch eine kurze Recherche in den Zeitplan eingeplant werden, um das Wissen in diesem Bereich noch einmal zu vertiefen (vgl. Bänsch, Alewell 2013: 50).

Tipp: Bei experimentellen Forschungen und Datenerhebungen spart es Zeit, von Anfang an organisiert vorzugehen und einem genauen Zeitplan zu folgen. Es ist deshalb ratsam, ein Forschungstagebuch zu führen, in dem Versuchsreihen oder andere Daten schriftlich festgehalten und dokumentiert werden, um so die Ergebnisse später einfacher nachvollziehen zu können und nicht wieder von vorne anfangen zu müssen (vgl. Esselborn-Krumbiegel 2002: 22).

Schritt 3 im Zeitplan: Die Schreibphase der Bachelorarbeit

Endlich! Alle Vorbereitungen sind erledigt, die Literatur ist studiert, sortiert und organisiert, dann fehlt jetzt eigentlich nur noch eines: die eigentliche Arbeit. Die Schreibphase ist der größte Teil von Bachelor- und Masterarbeit und nimmt grob 40 % der zur Verfügung stehenden Zeit im Zeitplan ein.

Einzelne Schritte der Schreibphase im Zeitplan

Auch bei Schritt 3 des Zeitplans gibt es wieder einige Punkte, die nacheinander abgearbeitet werden sollten:

  • Gliederung erstellen
  • Hypothesen aufstellen
  • Hauptteil, Einleitung und Schluss niederschreiben

Wenn man diese Schritte mit in den Zeitplan einbezieht, ist das der zeitsparendste Weg.

Wochen- und Tagesplanung im Zeitplan

In dieser Phase ist es ratsam, wieder einen groben Wochenplan anzulegen. Empfohlen ist dabei, 4-5 Wochen für die Schreibphase im Zeitplan einzukalkulieren. Idealerweise plant man zusätzlich aber auch die einzelnen Tage. Wenn man eine Bachelorarbeit mit 30 Seiten zu schreiben hat, sollte man in jeder Woche ungefähr 7 Seiten zu Papier bringen.

Am besten man findet individuell heraus, wie viele Tage man in der Woche an der Arbeit schreiben kann, und achtet auch darauf, wie hoch dabei das Schreibpensum ist. Bei 4 Schreibtagen pro Woche bedeutet das im Umkehrschluss, dass am Tag 2 Seiten zu schreiben sind.

Ein Tag sollte ungefähr mit 4 Stunden Schreibzeit angelegt werden, ansonsten leidet oft die Qualität und Effektivität, was sich später auf die Arbeit niederschlagen kann. Es gilt auch, individuell herauszufinden, welche Tageszeiten sich am besten zur Bearbeitung eignen und Phasen der höchsten Produktivität sind (vgl. Esselborn-Krumbiegel 2002: 24, 27).

Auch Phasen der Unproduktivität oder Schreibblockaden sind keine verlorene Zeit! Stattdessen kann man sie nutzen, um einzelne Kapitel bereits grob Korrektur zu lesen, Formatierungen vorzunehmen und die Literaturangaben anzupassen. Das sind wichtige Aufgaben, die auf jeden Fall in dieser Phase des Zeitplans schon berücksichtigt werden sollten, da sie zu einem späteren Zeitpunkt nur unnötige Zeitfresser sind. Es gilt jedoch, solche Phasen trotzdem in den Zeitplan miteinzuberechnen, um später aufgrund eines zu knapp gewählten Zeitrahmens nicht in unnötigen Zeitstress zu verfallen.

Tipp: Um den nächsten Arbeitstag effektiv angehen zu können, empfiehlt es sich, bereits am Vorabend einen Arbeits- und Zeitplan für den nächsten Tag zu erstellen. Das spart wertvolle Überlegungszeit (vgl. Esselborn-Krumbiegel 2002: 25).

Grundsätzlich sollte während des Schreibprozesses die Konzentration auf der Arbeit liegen und Ablenkungen sollten vermieden werden. Um die bestmögliche Leistung aus sich selbst herauszukitzeln, empfiehlt es sich, im Minimum an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu arbeiten. Spätestens jedoch nach zwei Wochen ohne Unterbrechung sollte man eine Pause im Zeitplan vorsehen (vgl. Krämer 1999: 30).

Mit diesem Rhythmus nutzt man optimal die Leistungsfähigkeit des Gehirns aus, indem man möglichst wenig Einarbeitungszeit in den Zeitplan einkalkulieren muss. Wir empfehlen also, am besten eine Woche zu arbeiten und dann eine kurze Pause einzuplanen (vgl. Krämer 1999: 30).

Tipp: Es hilft, am Ende dieser Phase im Zeitplan noch einmal einige Tage einzuplanen, in denen man die Arbeit liegen lässt. Mit einigem Abstand hat man noch einmal eine ganz andere Sicht auf die Dinge. Dieser Abstand hilft, das Erarbeitete noch einmal zu reflektieren und gegebenenfalls noch kleine Änderungen oder Ergänzungen vorzunehmen (vgl. Kornmeier 2012: 321).

Schritt 4 im Zeitplan: Die Korrekturphase bei der Bachelorarbeit

Unbedingt in den Zeitplan mitaufnehmen sollte man auch die Korrekturphase. Dabei ist es wichtig, folgende Aspekte zu beachten:

1. Quellenverzeichnis und Literaturangaben noch einmal prüfen und anpassen.

2. Korrekturlesen: am besten drei Mal. Das erste Mal explizit auf den Inhalt achten, beim zweiten Mal auf die sprachliche und grammatikalische Ebene fokussieren und zum Abschluss noch Formalia überprüfen (vgl. Esselborn-Krumbiegel 2002: 16).

3. Klären, wie die Arbeit formatiert werden muss.

Die Korrekturphase des Zeitplans dient dazu, möglichst alle Fehlerquellen auszumerzen. Doch kleine Fehler können sich bei so einem Prozess immer einschleichen. Diese können sich aber leider negativ auf die Bewertung der Arbeit auswirken oder im schlimmsten Fall sogar dafür sorgen, dass man erst gar nicht bestehst. Deshalb ist es zu empfehlen, die verschiedenen Stationen der Korrekturphase fest im Zeitplan zu verankern.

Quellenangaben der Bachelorarbeit prüfen

Als einen ersten Schritt dieser Phase des Zeitplans sollte man das Literaturverzeichnis und die Literaturangaben prüfen. Dieser Teil im Zeitplan ist essenziell, weil falsche Quellennachweise auch zum Nichtbestehen der Arbeit oder später zur Aberkennung des Titels führen können.

Wie sicher jeder Student weiß, ist der richtige Quellennachweis verbindlich. Zitiert man ohne Quellenangabe oder nutzt fremde Ideen, ohne sie kenntlich zu machen, ist das ein Plagiat, und so etwas darf in keinem Fall passieren. Deshalb: genug Zeit im Zeitplan einkalkulieren, um noch einmal alle Quellen sorgfältig zu überprüfen.

Dennoch lässt sich manuell nur bedingt sicherstellen, dass auch wirklich alle verwendeten Quellen sowohl im Literaturverzeichnis als auch im Text richtig angegeben wurden. Um also sicherzugehen, dass die ganze Mühe nicht umsonst war, ist es zu empfehlen, eine Plagiatssoftware zu nutzen.

Kostenlose Software dafür gibt es zwar einige, diese lesen aber nur jeden zweiten und dritten Satz der Bachelorarbeit aus und sind damit nur bedingt für so einen endgültigen Check geeignet. Zu empfehlen ist eine Software, die jeden Satz liest und auf Plagiate prüft. Damit sind eben nicht nur 75 % der Bachelorarbeit abgedeckt, sondern 100 % und genau das ist zu erstreben – eine einwandfreie Bachelorarbeit oder Masterarbeit.

Wie das funktioniert? Einfach die Bachelorarbeit hochladen und die Software überprüft durch spezielle Algorithmen, ob sich im Internet identische Inhalte befinden. Danach liefert die Software einen PDF-Report der Ergebnisse und ermöglicht so, noch vor der Abgabe seine Arbeit „plagiatssicher“ zu machen.

Beachte: Software wie diese wird auch von Universitäten genutzt, da eine manuelle Überprüfung viel zu aufwendig wäre.
Zum Online-Plagiatfinder

Und auf den Zeitplan bezogen? Das Ganze dauert nur 30 Minuten und nimmt damit nur ca. 24 Stunden im Zeitplan ein. Damit ist es super mit dem Zeitplan vereinbar und sichert zudem ein einwandfreies Quellenverzeichnis!

Korrekturlesen der Bachelorarbeit

In die Korrekturphase des Zeitplans gehört definitiv auch das Korrekturlesen. Auf jeden Fall sollte man selbst noch einmal unter verschiedenen Aspekten die eigene Bachelorarbeit oder Masterarbeit durchgehen. Dabei empfiehlt es sich, wie oben beschrieben, im Zeitplan eigentlich drei Mal Korrekturlesen zu veranschlagen: Einmal sollte man explizit auf den Inhalt achten. Beim zweiten Mal Lesen das Augenmerk auf Grammatik und Sprache richten und das dritte Mal noch auf sonstige Formalien achten. So können schon viele Flüchtigkeitsfehler aufgedeckt werden. Keine Sorge, im Zeitplan ist dafür genügend Zeit einkalkuliert.

Dringend zu empfehlen ist aber auch, die Arbeit noch einmal von externer Stelle durchsehen zu lassen, wie durch persönliche Bekannte oder ein professionelles Lektorat. Gerade wenn man in puncto Grammatik und Zeichensetzung unsicher ist, sollte man die Arbeit von einer professionellen Korrektoratsstelle überarbeiten lassen. Korrekturlesen heißt in diesem Fall Überprüfen der Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik.

Das Korrekturlesen von professioneller Stelle ist natürlich etwas anderes als das von Kommilitonen. Im Korrektorat arbeiten professionell ausgebildete Lektoren, die zu 100 % wissen, was sie tun, und damit sicherstellen, dass die Arbeit formal einwandfrei ist.

Und wofür braucht man das? Niemand will gerne eine Bachelorarbeit lesen, bei der man meint, der Autor beherrsche nicht einmal die Grundregeln der Rechtschreibung. Mit dem Korrekturlesen geht man sicher, in diesem Bereich kompetent gearbeitet zu haben, und sichert sich so bereits einen guten Eindruck beim Prüfer.

Zum Korrekturlesen

Wenn man hingegen sichergehen will, dass das sprachliche Niveau von Bachelorarbeit oder Masterarbeit einwandfrei ist, sollte man die Arbeit noch einmal einem Lektorat zur Durchsicht schicken. Hier wird die Arbeit sprachlich auf Hochglanz getrimmt, aber so, dass es immer noch die eigenen Formulierungen sind. Geachtet wird dabei auf den Lesefluss, sprachliche Wiederholungen und vieles mehr. Das Lektorat stellt sicher, dass die Bachelorarbeit ein angenehm zu lesendes Werk wird – und das gefällt auch dem Prüfer!

Zum Lektorat

Tipp: In unserem Shop wird individuell entschieden, was du benötigst. Wir nehmen zum Beispiel kein Lektorat vor, wenn deine Arbeit sprachlich schon einwandfrei ist. Das Angebot wird individuell an den Bedarf deiner Arbeit angepasst.

Das Express-Korrekturlesen dauert zum Beispiel nur 48 Stunden und passt damit hervorragend in den Zeitplan.

Formatcheck der Bachelorarbeit

Der letzte Schritt der Korrekturphase im Zeitplan ist der endgültige Formatcheck der Bachelorarbeit oder Masterarbeit. Das ist vor allem wichtig, weil der erste Eindruck der Arbeit zählt. Deshalb sollten auch alle Formatierungen korrekt sein. Die jeweiligen Anforderungen einer solchen Arbeit sind meistens von den Universitäten individuell vorgegeben. Also: Vorschriften ausfindig machen und im Dokument überprüfen, ob auch wirklich alles so ist, wie es sein soll.

Dieser letzte Punkt der Korrekturphase des Zeitplans lässt sich noch leichter abhaken, indem man den Service eines Format-Endchecks nutzt. Dabei werden noch einmal das Deckblatt, Grafiken, Inhaltsverzeichnis, Zitation, Gliederung, Quellenverzeichnis und vieles mehr geprüft – und das, falls gewünscht, individuell nach den Vorgaben der jeweiligen Hochschule. Nutzt man den Format-Endcheck, kann man auf Erfahrung von Profis vertrauen, die manchen beim Erstellen einer wissenschaftlichen Arbeit noch fehlt, denn so eine Bachelorarbeit schreibt man ja nicht alle Tage! Da geht man lieber auf Nummer sicher, damit auch alles perfekt wird!

Zum Format-Endcheck

Alle drei Stationen der Korrekturphase des Zeitplans ergeben zusammen den perfekten ersten Eindruck – und genau das will man für seine Arbeit. Deshalb ist es so wichtig, diese Phase noch einmal in den Zeitplan mitaufzunehmen. Für all diese Schritte gilt es auch wieder, genügend Zeit im Zeitplan einzuplanen. Im Zeitplan schlägt sich die Korrekturphase deshalb grob mit zwei Wochen nieder.

Schritt 5 im Zeitplan: Die Abgabephase bei einer Bachelorarbeit

Auch der Druck und die Abgabe sollten in den Zeitplan miteinberechnet werden, denn auch wenn die Bachelorarbeit oder Masterarbeit bereits fertig ist, beansprucht diese Phase noch einige Tage im Zeitplan.

Beim Drucken und Binden der Arbeit gibt es grundlegend zwei Varianten:

1. Man druckt vor Ort in einem Copyshop. Das ist meist an einem Tag erledigt, dennoch aber abhängig von den individuellen Öffnungszeiten und der Auftragslage der Druckerei. Es sollte dabei auch geklärt werden, wo sich der nächste Copyshop, der entsprechende Bindungen anbietet, befindet, um den Zeitaufwand korrekt in den Zeitplan einzukalkulieren.

2. Die zweite Möglichkeit ist, seine Bachelorarbeit direkt in einem Online-Shop drucken zu lassen. Auch diese Arbeit bekommt man innerhalb von 24 Stunden. Der Vorteil dabei ist, dass man seine Arbeit ganz entspannt im Shop hochladen kann, dann die passende Bindung und Prägung auswählt und schon am nächsten Tag hat man die gebundene Arbeit im Briefkasten oder an der Tür.

Tipp: Bei BachelorPrint kannst du deine wissenschaftliche Arbeit innerhalb 24 Stunden drucken, binden und prägen lassen. Die 24h-Express-Lieferung ist zudem kostenlos. Im Druckshop wird per Live-Vorschau deiner Wunschbindung inkl. Prägung dargestellt. Per Mausklick kannst du auch das Logo deiner Hochschule für die Prägung auswählen. Hier geht es direkt zum Online-Shop.

Jetzt Bindung konfigurieren

Und jetzt nur noch an die Abgabe denken. Im Zeitplan rechnet man für diese letzte Phase 2 Tage ein.

Mit diesem Zeitplan kann nichts mehr schiefgehen!

Beispiel für den Zeitplan einer 3-monatigen Bachelorarbeit

Für eine 3-monatige Bachelorarbeit kann ein Zeitplan beispielsweise so aussehen

Schritte im Zeitplan der BachelorarbeitDauer im Zeitplan
1. Vorbereitungsphase0,5 Wochen
2. Recherchephase 3,5 Wochen
3. Schreibphase mit erster Korrektur4,5 Wochen
4. Korrekturphase2,5 Wochen
5. Abgabephase0,5 Wochen
Pufferzeit1,5 Wochen
Gesamt13 Wochen

Beispiel für den Zeitplan einer 6-monatigen Masterarbeit

Analog dazu gilt für den Zeitplan einer Masterarbeit mit 6-monatiger Bearbeitungszeit Folgendes:

Schritte im Zeitplan der MasterarbeitDauer im Zeitplan
1. Vorbereitungsphase0,5 Wochen
2. Recherchephase7 Wochen
3. Schreibphase mit erster Korrektur12 Wochen
4. Korrekturphase4,5 Wochen
5. Abgabephase0,5 Wochen
Pufferzeit1,5 Wochen
Gesamt26 Wochen

Diese Beispiele von jeweils einem Zeitplan für die Bachelorarbeit und einem für eine Masterarbeit enthalten zusätzlich zu den eigentlichen Bearbeitungsphasen noch Pufferzeit und eine Vorbereitungsphase, die auf jeden Fall in den Zeitplan miteinbezogen werden sollten. „Diese Pufferzeiten sind dazu gedacht, unvorhergesehene Ereignisse, wie bspw. leichte Krankheiten, technische Defekte etc. abzufedern“ (Stickel-Wolf, Wolf 2013: 130).

Ein Zeitplan wie oben dargestellt kann jedoch von Student zu Student variieren und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Deshalb ist es ratsam, die Tabellen zwar als Anhaltspunkte zu nutzen, sich gleichzeitig aber auch selbst zu erschließen, wie viel Zeit man individuell für eine Phase im Zeitplan einberechnet. Grundsätzlich ist es aber zu empfehlen, den Zeitplan nicht so zu kalkulieren, dass er am Abend vor der Abgabe endet (vgl. Bänsch, Alewell 2013: 51).

Tipp: „Bestimmen Sie für jeden Arbeitsschritt einen festen Termin (‚Redaktionsschluss‘), sodass Sie für die verbleibenden Phasen nicht in Zeitnot geraten und Qualitätseinbußen hinnehmen müssen“ (Kornmeier 2012: 323).

Beispiel für den Zeitplan einer 9-wöchigen Bachelorarbeit

Ist man nun doch schon etwas in Zeitnot geraten und kann nur noch 9 Wochen für die Bachelorarbeit im Zeitplan veranschlagen, wird folgendes Schema vorgeschlagen (Bänsch, Alewell 2013: 50):

Schritte im Zeitplan der BachelorarbeitDauer im Zeitplan
1. Allgemeine Literatur- und Materialsammlung1,5 Wochen
2. Sichten/Ordnen des Materials und
Erstellen einer Arbeitsgliederung
1,0 Wochen
3. Gezielte Literatur- und Materialsammlung,
Schreiben der Erstfassung mit parallelem Lesen
von Literatur und Anpassung der Gliederung
5,0 Wochen
4. Überarbeitung und Erarbeitung
der abgabefähigen Fassung
1,0 Wochen
5. Korrekturen, Reinschrift und Überarbeitung
von Abbildungen, Verzeichnissen etc.
0,5 Wochen
Insgesamt9,0 Wochen

Graphische Darstellung des Zeitplans (Bänsch, Alewell 2013: 50):

Vorlage 9-Wochen Zeitplan

Beispiel Zeitplan bei einer 13-wöchigen Bachelorarbeit mit Excel-Vorlage

Ein konkreter Zeitplan mit Wochenansicht kann dabei helfen, den Überblick zu behalten. Ein Beispiel für so einen Zeitplan haben wir hier erstellt:

Vorlage Zeitplan Bachelorarbeit small

Excel-Vorlage Zeitplan Bachelorarbeit / Masterarbeit zum Download

Download Excel-Vorlage

Die einzelnen Phasen des Zeitplans können dabei zeitlich im Wochenverlauf markiert werden und erleichtern so zu überprüfen, ob das praktische Vorankommen noch dem erstellten Zeitplan entspricht. Für die individuelle Planung der eigenen Bachelor- und Masterarbeit stellen wir hier auch eine Excel-Datei des Zeitplans zum Download zur Verfügung, die nach Belieben modifiziert werden kann.

Tipp: Stetiges Aktualisieren des Zeitplans hilft dabei, einen Überblick über den Fortschritt der Arbeit zu haben, und ermöglicht spontane Anpassungen an die neuen zeitlichen Gegebenheiten.

Vorlage eines Wochenplans für den Zeitplan einer Bachelorarbeit

Wichtig beim Erstellen eines Zeitplans für Bachelorarbeit, Masterarbeit oder andere wissenschaftliche Arbeiten ist aber nicht nur, die einzelnen Phasen im Zeitplan zu kalkulieren, sondern sich auch intensiv mit dem Kalender auseinanderzusetzen.

Welche Tage sind bereits durch andere Termine belegt, wie z. B. Vorlesungen, Arbeit oder wichtige private Termine? Wie viele Tage bleiben folglich konkret an Arbeitszeit? An welchen Tagen sind vielleicht Störungen zu erwarten und fallen damit aus dem Zeitplan? Beim konkreten Erstellen eines Zeitplans für eine Woche kann auch eine Tabelle wie die folgende hilfreich sein.

Beispiel 1-Wochen Zeitplan

(May 2010: 27)

Mit so einem Wochenzeitplan kann man sich einfach vor Augen führen, an wie vielen Tagen man sicher ungestört arbeiten kann, und damit vereinbaren, was für die aktuelle Woche zu tun ist. Störfaktoren sind während der Bachelorarbeit grundsätzlich aber so gering wie möglich zu halten.

Wichtig: „Planen Sie unbedingt genügend Freizeit ein! Auch in Zeiten intensiver Arbeit müssen Sie feste Erholungsphasen einlegen, um Ihre Arbeitsfähigkeit und Motivation zu erhalten“ (Esselborn-Krumbiegel 2002: 24).

Tipp: Ein Zeitplan lässt sich am besten erstellen, wenn man vom Abgabedatum ausgehend zurück plant. Sollte kein konkreter Abgabetermin feststehen, empfiehlt es sich, sich selbst eine Deadline zu setzen, um zu verhindern, dass man die Kontrolle über den eigenen Zeitplan verliert, indem man einzelne Phasen immer wieder aufschiebt (vgl. Esselborn-Krumbiegel 2002: 24).

Fazit

  • Ein Zeitplan hilft dabei, einen Überblick über bereits erledigte und noch zu erledigende Aufgaben zu gewinnen. Gleichzeitig hilft er, die zur Verfügung stehende Zeit sinnvoll zu organisieren, um nicht in Zeitnot zu geraten.
  • Beachtet man die einzelnen Punkte des Zeitplans in der Vorbereitungsphase und der Recherchephase, arbeitet konzentriert in der Schreibphase und prüft die fertige Arbeit noch einmal gründlich in der Korrekturphase, ist ein gutes Grundgerüst für die Arbeit gelegt.
  • Hält man sich ausreichend an den erstellten Zeitplan und macht sich bewusst, aus welchen Schritten die Phase jeweils besteht, kann nichts mehr schiefgehen und die Arbeit wird sicher ein voller Erfolg.

Quellennachweise

Bänsch, Axel & Dorothea Alewell. 2013. Wissenschaftliches Arbeiten. 11. Aufl. München: Oldenbourg Verlag.

Esselborn-Krumbiegel, Helga. 2002. Von der Idee zum Text – Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben. Paderborn: Ferdinand Schöningh.

Krämer, Walter. 1999. Wie schreibe ich eine Seminar- oder Examensarbeit? 2. Aufl. Frankfurt: Campus.

Kornmeier, Martin. 2012. Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht – für Bachelor, Master und  Dissertation. 5. Aufl. Bern: Haupt.

May, Yomb. 2010. Wissenschaftliches Arbeiten – Eine Anleitung zu Techniken und Schriftform. Stuttgart: Reclam.

Samac, Klaus, Monika Prenner & Herbert Schwetz. 2011. Die Bachelorarbeit an Universität und Fachhochschule. 2. Aufl. Wien: Facultas.

Stickel-Wolf, Christine & Joachim Wolf. 2013. Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken – Erfolgreich studieren – gewusst wie! 7. Aufl. Wiesbaden: Springer Gabler.

Markieren Sie einen Freund der das lesen muss mit @Name des Freundes