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FAZIT & RESÜMEE schreiben | Beispiele für die Bachelorarbeit

Fazit und Resümee schreiben

Prolog zum Fazit & Resümee schreiben

Das Fazit & Resümee soll die Arbeit abrunden und dieses gekonnt zu schreiben, zeichnet einen kompetenten Verfasser wissenschaftlicher Texte aus. Allerdings stellt es sich auch als häufige Fehlerquelle heraus, denn so manch ein Fauxpas hinterlässt einen bleibenden (negativen) Eindruck.

Im Folgenden werden also alle nötigen Informationen bezüglich der Elemente, die in das Fazit & Resümee gehören, gegeben – und vor allem auch, welche nicht. Am Schluss soll ein Erkenntnisgewinn stehen, genau wie der Schluss dieses Beitrages Sie um Wissen reicher machen wird, wenn das Verfassen des Fazits bzw. Resümees wissenschaftlicher Arbeiten Ihnen schon immer Kopfschmerzen bereitet hat.

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Zum Schluss geht die Puste aus? Aber nicht beim Fazit bzw. Resümee!

Das Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit, wie die Bachelorarbeit oder Masterarbeit, ist meist ein sehr mühsames Unterfangen und Erleichterung macht sich breit, wenn der Hauptteil fertiggestellt ist. Nun muss noch ein Fazit/Resümee/Summary her, so irgendwie, um das Ganze abzurunden.

Wichtig: Es gibt mehrere gebräuchliche Begriffe, die den Schlussteil der Bachelorarbeit bezeichnen, z. B. Zusammenfassung (engl. Summary), Ergebnis(se), Perspektiven oder Ausblick (vgl. Rossig & Prätsch 2005: 76) sowie Resümee und Fazit (vgl. Oertner, St. John & Thelen 2014: 94). Allerdings bedeuten alle nur eines: eine zusammenfassende Darstellung der Ergebnisse. Es spielt also keine Rolle, wie Sie den Schluss nennen, ob nun Fazit, Resümee oder Summary; wichtig ist, dass er nicht nur eine Wiederholung ist, sondern rein die Ergebnisse zusammenfasst und die Forschungsfrage beantwortet.

Gleichzeitig beschleicht einen das Gefühl, man hätte doch schon alles gesagt und im Hauptteil alle Aspekte ausführlich diskutiert.

Dennoch sollte zum Schluss nie die Puste ausgehen, da …

1.  ..er der Leserführung dient, um „den u. U. auf der Strecke gebliebenen Leser durch Zusammenfassung der Kernaussagen wieder einzufangen und durch entsprechende Erinnerung an Problemstellung und Zielsetzung erneut an die Arbeit anzubinden“ (Winter 2004: 75).

2. ..er die Ergebnisse kurz und prägnant präsentiert, also eine Antwort auf die Forschungsfrage gibt, welche durch Analysen und Recherchen erlangt wurde (vgl. Samac, Prenner & Schwetz 2014: 74).

3. ..er ein Beweis Ihrer Kompetenz als Autor ist: Inwiefern zeigen Sie Verständnis für die Zusammenhänge, können Ergebnisse darstellen/abstrahieren (vgl. Brauner & Vollmer 2004: 121)?

4. ..er der Arbeit einen Platz innerhalb des Forschungskontextes zuweisen soll (vgl. Andermann, Drees & Grätz 2006: 87): Weshalb stellt Ihre Arbeit eine Bereicherung dar? Welchen Erkenntnisgewinn können Sie dem Leser bieten?

Wichtig: Natürlich ist es Ihnen als Autor klar, zu welchen Ergebnissen Sie gelangt sind. Deshalb versetzen Sie sich hier in die Leserperspektive: Dieser hat sich nicht so intensiv mit dem Thema beschäftigt wie Sie. Die Zusammenfassung von Kerngedanken/Ergebnissen wird ihm in Kürze vor allem eines zeigen, nämlich dass Ihre Arbeit einen wertvollen Beitrag leistet und er nicht seine Zeit damit verschwendet hat, sie gelesen zu haben.

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Zu beachten: Die Länge und Art der Arbeit entscheiden auch über die Länge des Resümees. In einer einfachen Seminararbeit wird erwartet, dass Ergebnisse im Zusammenhang mit der Forschungsfrage präsentiert werden. In größeren Abschlussarbeiten sollte man auch auf weitere Forschungen verweisen (einen Ausblick geben), welche für die Forschungsgemeinschaft wichtig sind (vgl. Gruber, Huemer & Rheindorf 2009: 117-18).

Alles nimmt ein (gutes) Ende, aber wie?

Natürlich steht im Kern die Frage, wie lang ein gutes Resümee bzw. Fazit sein sollte und aus welchen Elementen dieses besteht. Es mag kein Standardmaß für die Länge geben, dennoch herrscht ein Konsensus, dass sich die Länge des Fazits bzw. Summary daran orientiert, wie umfangreich die Arbeit ist (vgl. Stickel-Wolf & Wolf 2013: 207; Brauner & Vollmer 2004: 117). Grob kann man sagen, dass das Resümee/Fazit/Summary etwa 5 % der Arbeit umfassen sollte (vgl. Esselborn-Krumbiegel 2002: 143). Für eine Bachelorarbeit wird empfohlen, etwa zwei bis drei Seiten dafür anzuberaumen (vgl. Samac, Prenner & Schwetz 2014: 74), während das Ergebnis einer Seminararbeit in wenigen Sätzen als ein kurzes Fazit inklusive einer abschließenden Bemerkung zusammengefasst wird (vgl. Brauner & Vollmer 2004: 117).

Tipp: Als Faustregel kann man also die geforderte Seitenzahl als Basis zur Kalkulation der Länge des Fazits heranziehen. Wenn also bei einer 80-seitigen Abschlussarbeit drei bis fünf Seiten angemessen sind (vgl. Stickel-Wolf & Wolf 2013: 207), so sollte das Fazit einer durchschnittlichen Seminararbeit von 10 Seiten nicht mehr als eine Seite umfassen.

Inhaltlich umfasst ein gutes Fazit/Resümee/Summary vor allem diese Punkte:

Was?Umsetzung und Inhalte
I.a) Wesentliche Aussagen/ZusammenfassungÜberblick über den Aufbau der Arbeit, Ergebnisse der einzelnen Kapitel (vgl. Oertner, St. John & Thelen 2014: 31)
I.b) Ergebnis: Antwort auf die ForschungsfrageErgebnisse und Forschungsfrage in Beziehung setzen: „Harmonie zwischen den aus dem Thema abgeleiteten Fragestellung(en) und den im Schlussteil ausgewiesenen Ergebnissen, die Antworten zu diesen Fragestellungen geben“ (Bänsch & Alewell 2013: 6)
I.d) Kritische WürdigungErgebnisse in Forschungskontext einordnen, Geltungsbereich kritisch einschätzen (vgl. Winter 2004: 76); selbstkritische Reflexion, Kritikpunkte, Fehlstellen und Beschränkungen (vgl. Oertner, St. John & Thelen 2014: 31)
I.c) Konsequenzen der ErgebnisseSchlussfolgerungen, offene Fragen (vgl. Samac, Prenner & Schwetz 2014: 74), Vorschläge für weitere Forschung: „future research“ (vgl. Franck 2004: 199)
II. AusblickErgebnisse in die Zukunft projizieren, bevorstehende Entwicklungen skizzieren, Auswirkungen der Ergebnisse auf die Praxis (vgl. Stickel-Wolf & Wolf 2013: 208)
Zu beachten: Zusammenfassung sowie alle anderen Teile aus I. blicken auf das Gewesene zurück, der Ausblick in die Zukunft (vgl. Stickel-Wolf & Wolf 2013: 207). Der Ausblick wird als variabler Teil des Fazits verstanden (vgl. Rossig & Prätsch 2005:76), und es sollte je nach Thema entschieden werden, ob es sich anbietet, diesen zu geben.

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Beispiele für das Fazits & Resümee

Hier folgen Beispiele aus studentischen Arbeiten, um eine Auswahl an Möglichkeiten der sprachlichen Handlungen, wie man ein Fazit & Resümee schreibt, aufzuzeigen (adaptiert von Gruber, Huemer & Rheindorf 2009: 115-17). Hier der erste Teil des Fazits: Summary der Ergebnisse, Schlussfolgerung und Beantwortung der Forschungsfrage.

Beispiel: Fazit_Resümee_Summary schreiben

Fazit ziehen: Einschränkungen/Kritikpunkte der eigenen Arbeit mit Begründung, welche wertvollen Ergebnisse die Arbeit trotz möglicher Schwachstellen liefert

Fazit ziehen: Einschränkungen und Kritikpunkte
Tipp für das Fazit bzw. Resümee einer Bachelorarbeit: Vorschläge, wo zukünftige Forschung anknüpfen sollte, einen Ausblick anbieten, d. h. zukünftige Entwicklung auf Basis der vorliegenden Ergebnisse prognostizieren
Tipps für das Schreiben eines Fazit_Resümee_Summary einer Bachelorarbeit

Wichtig: Nicht immer führt eine durchgeführte Studie zu den erwünschten Ergebnissen oder die Recherche bringt etwas zutage, das sich nicht mit den aufgestellten Hypothesen deckt. Hier gilt: Kein Ergebnis ist auch ein Ergebnis! Versuchen Sie niemals, im Fazit hinzubiegen, was die Analyse nicht zeigen konnte. Natürlich wird dies, wie Stickel-Wolf und Wolf anmerken, „nur wenige Leser ‚vom Hocker reißen‘“ (2013: 207). Dennoch, es kann auch von Nutzen sein zu wissen, wie man es nicht macht: Auch das Falsifizieren einer Hypothese ist ein relevantes Ergebnis (vgl. Gruber, Huemer & Rheindorf 2009: 114).

Prolog und Epilog: Über das Α und Ω der wissenschaftlichen Arbeit

Das Fazit & Resümee als abgeschlossenes Ganzes soll für sich alleine stehen können (vgl. Oertner, St. John & Thelen 2014: 31), also nicht nur eine bloße Wiederholung des Hauptteils sein. Trotzdem ist es Teil des Ganzen und wo ein Ende ist, da muss auch ein Anfang sein. Die Einleitung führt zum Thema hin, wirft Fragen auf; das Fazit greift diese wieder auf und beantwortet sie. Somit beziehen sich Einleitung und Schluss aufeinander, ein Bezug, der hergestellt werden muss. Beide Teile „bauen nicht aufeinander auf, sondern stellen zwei verschiedene Blickrichtungen auf den Hauptteil dar“ (Brauner & Vollmer 2004: 121).

Tipp: Es ist tatsächlich einfacher, zunächst den Hauptteil auszuarbeiten (natürlich sollte alles geplant, empirische Daten ausgewertet/interpretiert sein). Danach widmet man sich dem Resümee/Summary, erst zuletzt der Einleitung. So liegt der Überblick über den gesamten Text vor und man kann sich ganz gezielt der Einleitung widmen, d. h. wie muss zum Thema hingeführt und müssen Forschungsfragen formuliert werden, damit eine Brücke zu den Ergebnissen geschlagen wird.

Beispiel, wie Einleitung und Fazit bzw. Resümee zusammenwirken, Thema: Die britische Nordirlandpolitik 1968-74 (vgl. Esselborn-Krumbiegel 2002: 143)

  • Einleitung: Die Analyse der Fehler in der britischen Nordirlandpolitik kann dazu beitragen, die Krise von einer historischen Perspektive zu analysieren.
  • Fazit: Auch nach der Jahrtausendwende versucht man noch, neue Krisen mit veralteten Strategien zu bewältigen, obwohl schon früher bewiesen wurde, dass sie nicht tauglich sind.
Tipp: Lesen Sie sowohl Einleitung und Fazit der Bachelor- oder Masterarbeit nochmals aus dem Gesamtzusammenhang durch und prüfen Sie, ob jeder Teil in sich abgeschlossen, also kein Fragment ist und keine Kenntnisse voraussetzt, die Sie erst im Hauptteil erarbeiten (vgl. Brauner & Vollmer 2004: 120).

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Warum das Fazit bzw. Resümee nie stiefmütterlich behandelt werden sollte

Leider wird das Fazit/Resümee oft unterschätzt. Mühevoll wird die Argumentation im Hauptteil aufgebaut, Daten werden präsentiert und schlüssig interpretiert. Doch dann folgt ein Fazit, dessen lieblose Worte die Hast erkennen lassen, mit der es verfasst wurde. Es ist wichtig zu verstehen, dass dadurch ein negativer Eindruck entstehen kann, der auch die noch so gelungene Argumentation im Hauptteil überschattet. Franck & Stary bringen dies treffend auf den Punkt: „Was zuletzt gelesen wird, prägt sich meist nachhaltig ein. Lax formuliert: Das Gute nicht zuletzt, aber zuletzt immer etwas Gutes“ (2009: 156). Ein hervorragendes Summary/Resümee kann die Schwächen im Hauptteil nicht ausbügeln, aber ein schlechtes Resümee wird einen negativen Gesamteindruck hinterlassen.

Wichtig: Planen Sie genügend Zeit ein, um auch das Fazit (genau wie die Einleitung) ohne Zeitdruck verfassen zu können. Die letzten Seiten beeinflussen das Gesamturteil sehr stark (vgl. Franck 2004: 201). Verdeutlichen Sie, welche neuen, wichtigen Erkenntnisse in dieser Arbeit gewonnen wurden. Denn Ihrem Leser geht es genauso wie Ihnen, wenn Sie einen neuen Text lesen: Er filtert das Wichtigste heraus, nämlich, was war das Ziel, wurde es erreicht und wenn ja, wie?

Der holprige Weg zum Happy Ending: Was beim Schreiben des Fazits & Resümees vermieden werden muss

Es kommt nicht nur auf das „Was“, also den Inhalt des Fazits an, sondern auch darauf, wie dieser präsentiert wird. Rein inhaltlich gibt es vor allem einen Kardinalsfehler: das Einbringen neuer Ideen, die nicht Teil der bestehenden Argumentation sind. Es gilt, „zusammenfassend die im Hauptteil erarbeiteten Antworten/Ergebnisse (und nur diese!) bezüglich der im Einleitungsteil formulierten Fragen darzustellen“ (Rossig & Prätsch 2005: 76). Konkret also: niemals neue Fakten und Inhalte heranziehen (vgl. Oertner, St. John & Thelen 2014: 31; Esselborn-Krumbiegel 2002: 143), sondern die Forschungsfrage nur mit jenen Argumenten beantworten, die im Hauptteil diskutiert wurden. Die folgende Checkliste gibt einen Überblick, was es auf stilistischer Ebene zu vermeiden gilt.

Checkliste: Stilistische Fehltritte beim Fazit & Resümee schreiben

  • Eigenbegutachtungen wie z. B. Damit konnten wissenschaftlich wertvolle Ergebnisse erzielt werden oder Aus der lückenlos geschlossenen Argumentationskette ergab sich…; denn diese Beurteilungen stehen dem Gutachter zu (vgl. Bänsch & Alewell 2013: 86).
  • Langatmige Ausführungen und sinngemäße Wiederholung von Passagen aus dem Hauptteil (vgl. Andermann, Drees & Grätz 2006: 87); denn der Schluss fasst die Ergebnisse zusammen, aber bringt nie die ganze Arbeit in ein „Bonsai-Format“ (vgl. Esselborn-Krumbiegel 2002: 142)
  • Appell an den Leser, die Forschung weiterzuführen, um damit die Dringlichkeit des Themas zu betonen (vgl. Winter 2004: 75); es wirkt aufgesetzt und stellt die Relevanz des Themas eher infrage, als sie zu rechtfertigen.
  • Flugblattstil mir reißerischen Formulierungen, z. B. letztendlich, selbstverständlich, es darf nicht vergessen werden, tragisch; denn in der Wissenschaft muss man neutral bleiben, auch wenn man über Zustände schreibt, die man für schlecht/falsch hält (vgl. Franck 2004: 200).

Die eigene Leistung schmälern, z. B. Diesem bescheidenen Vorsatz möchte ich mich in der Hoffnung, eine Tendenz darlegen zu können, anschließen; in einer Abschlussarbeit sollte man deutlich gemacht, gezeigt, belegt haben (vgl. Franck 2004: 201); Kritik zu üben, ist wichtig, aber es muss in einem Rahmen geschehen, damit der Leser nicht das Gefühl bekommt, es sei sinnlos, Ihre Arbeit zu lesen, da es keinen wirklichen Erkenntnisgewinn gibt.

Tipp: Achten Sie beim Korrekturlesen darauf, dass es keine Unterschüsse (unbeantwortete Fragen), aber auch keine Überschüsse (Antworten auf nicht gestellte Fragen gibt). So zeigt sich, ob Ihr Fazit vollständig ist oder mehr Forschungsbedarf besteht (vgl. Bänsch & Alewell 2013: 6), und auch, um sicherzugehen, dass keine neuen Gedanken miteingebracht wurden.

Fazit: Ende gut, alles gut

  • Das Fazit der Bachelorarbeit wird oftmals auch als Resümee, Summary (Zusammenfassung)Perspektiven, Ausblick oder Ergebnis(se) bezeichnet und steht als Begriff für die Zusammenfassung der erzielten Ergebnisse der Arbeit.
  • Das Fazit bzw. Resümee gibt sowohl Antwort auf die Forschungsfrage, dient der Leserführung, ordnet die Arbeit in den Forschungskontext ein; das Verständnis der Gesamtzusammenhänge und die Fähigkeit zur Abstraktion zeichnen einen kompetenten Autor aus.
  • Die Länge des Fazits misst sich an dem Gesamtumfang und der Komplexität der Arbeit: Bei kurzen Seminararbeiten sollte es etwa eine Seite lang sein, bei umfangreichen Abschlussarbeiten etwa drei bis fünf Seiten.
  • Ein Fazit sollte einen kurzen Überblick über den Aufbau der Arbeit liefern, die Antwort auf die Forschungsfrage und nach kritischer Abwägung von Stärken und Schwächen eine Schlussfolgerung bieten. Außerdem sollten Vorschläge für eine anknüpfende Forschung enthalten sein und eventuell ein Ausblick in die Zukunft.
  • Einleitung und Schlussteil bauen aufeinander auf und müssen daher immer in Bezug gesetzt werden: Die Einleitung wirft Fragen auf, zum Schluss wird ein Fazit gezogen, um diese Fragen zu beantworten.
  • Das Fazit & Resümee sollte niemals unterschätzt werden, da es als Letztes gelesen wird und damit einen bleibenden (positiven) Eindruck beim Leser hinterlässt.
  • Es dürfen niemals neue Gedanken in das Fazit & Resümee mit eingebracht werden, welche nicht im Hauptteil diskutiert werden.
  • Auf stilistischer Ebene sollte man die eigene Leistung weder übertrieben in den Himmel heben (sondern sachlich bleiben) noch schmälern; langatmige Wiederholungen des Hauptteils müssen vermieden werden, genauso wie Appelle an den Leser mit emotionsgeladenen/reißerischen Formulierungen.

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Quellennachweise

Andermann, Ulrich, Martin Drees & Frank Götz. 2006. Wie verfasst man wissenschaftliche Arbeiten? 3. Aufl. Mannheim: Dudenverlag.

Bänsch, Axel & Dorothea Alewell. 2013. Wissenschaftliches Arbeiten. 11. Aufl. München: Oldenbourg Verlag.

Brauner, Detlef Jürgen & Hans-Ulrich Vollmer. 2004. Erfolgreiches wissenschaftliches Arbeiten – Seminararbeit Diplomarbeit Doktorarbeit. Sternenfels: Verlag Wissenschaft und Praxis.

Esselborn-Krumbiegel, Helga. 2002. Von der Idee zum Text – Eine Anleitung zum wissenschaftlichen Schreiben. Paderborn: Ferdinand Schöningh.

Franck, Norbert. 2004. Handbuch Wissenschaftliches Arbeiten. Frankfurt: Fischer Taschenbuch Verlag.

Franck, Norbert & Joachim Stary. 2009. Die Technik des wissenschaftlichen Arbeitens. 15. Aufl. Paderborn: Ferdinand Schöningh.

Gruber, Helmut, Birgit Huemer & Markus Rheindorf. 2009. Wissenschaftliches Arbeiten – Ein Praxisbuch für Studierende. Wien: Böhlau Verlag.

Oertner, Monika, Illona St. John & Gabriele Thelen. 2014. Wissenschaftlich Schreiben – Ein Praxisbuch für Schreibtrainer und Studierende. Paderborn: Wilhelm Fink.

Rossig, Wolfram E. & Joachim Prätsch. 2005. Wissenschaftliche Arbeiten. 5. Aufl. Weyhe: PRINT-TEC.

Samac, Klaus, Monika Prenner & Herbert Schwetz. 2014. Die Bachelorarbeit an Universität und Fachhochschule. 3. Aufl. Wien: Facultas.

Stickel-Wolf, Christine & Joachim Wolf. 2013. Wissenschaftliches Arbeiten und Lerntechniken – Erfolgreich studieren – gewusst wie! 7. Aufl. Wiesbaden: Springer Gabler.

Winter, Wolfgang. 2005. Wissenschaftliche Arbeiten schreiben. 2. Aufl. Frankfurt: Redline Wirtschaft.

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