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BAföG Rückzahlung

BAföG zurückzahlen – alles was du dazu wissen musst

BAföG erhalten und BAföG zurückzahlen sind wie ein Ying und Yang. Du bekommst zwar Förderung vom Staat, musst diese aber irgendwann auch wieder zurückzahlen. Viele Studenten schreckt dies ab überhaupt einen BAföG-Antrag zu stellen. Ganz so schlimm, wie es jetzt klingt, ist die BAföG Rückzahlung aber gar nicht und du musst nicht befürchten, nach dem Studium vor einem horrenden Berg an Schulden zu sitzen. Hier erklären wir dir, wen die BAföG Rückzahlung überhaupt betrifft, wie viel man vom BAföG zurückzahlen muss und ab wann und welche Regelungen und Ausnahmen es rund um die BAföG Rückzahlung noch gibt.

BAföG Rückzahlung auf einen Blick

Wer muss BAföG zurückzahlen?Alle, die
• Studenten-BAföG
• Meister-BAföG
• Elternunabhängiges BAföG
• AuslandsBAföG
erhalten haben.
Wie hoch ist die BAföG RückzahlungMaximal 10 000€ für Studenten
Rateni.d.R. 315€/Quartal für Studenten
Beginn der BAföG Rückzahlung5 Jahre nach Ende der Regelstudienzeit/ Förderungshöchstdauer (Bachelorstudium) bei Studenten-BAföG
Dauer der BAföG RückzahlungBAföG Rückzahlung muss innerhalb von 20 Jahren erfolgen, durch Freistellung entsprechende Verlängerung, maximal um 10 Jahre möglich. (Studenten-BAföG)
FreistellungVon der BAföG Rückzahlung (teilweise) freigestellt werden kann man, wenn das monatliche Einkommen den Freibetrag nicht übersteigt. Dies gilt für ein Jahr.
Erlass/NachlassBei Tilgung des kompletten Betrags: 50% Nachlass

Wer muss BAföG zurückzahlen?

Im Gesetz ist ganz klar geregelt, wer BAföG zurückzahlen muss. Dies ist vor allem abhängig von der besuchten Ausbildungsstätte und damit verbunden auch welche Art von BAföG du erhalten hast, denn dabei ist geregelt ob BAföG als Darlehen oder als Zuschuss gewährt wurde. Es gelten verschiedene Regelungen zur BAföG Rückzahlung für

Schüler-BAföG Rückzahlung

Schüler-BAföG Rückzahlung

Schüler-BAföG wird als Vollzuschuss gewährleistet und muss deshalb nicht zurückgezahlt werden, denn bei der BAföG Rückzahlung muss immer nur der Darlehensanteil zurückgeleistet werden. Da es beim Schüler-BAföG nur Zuschuss und kein Darlehen gibt, muss auch keine BAföG Rückzahlung erfolgen. Damit stellt es aber eine Ausnahme dar. Mehr zum Schüler-BAföG findest du hier.

Studenten-BAföG Rückzahlung

Studenten-BAföG Rückzahlung

Beim Studenten-BAföG gilt folgende Regelung: 50% der geleisteten Zahlungen gelten als Darlehen, die restlichen 50% stellen den an dich geleisteten Zuschuss dar. Im Rahmen der BAföG Rückzahlung musst du nur die 50% Darlehen zurückleisten. Dabei summieren sich die Leistungen aus Bachelorstudium und Masterstudium. Beachte dabei auch den Höchstsatz, den man vom BAföG zurückzahlen muss.

Übrigens: Wenn du aus gesetzlich anerkannten Gründen über die Förderungshöchstdauer BAföG beziehst, wird diese Leistung ebenfalls als Zuschuss gewertet und du musst die Leistungen nicht im Rahmen der BAföG Rückzahlung zurückleisten.

Rückzahlung elternunabhängiges BAföG

Elternunabhängiges BAföG zurückzahlen

Klare Antwort: Elternunabhängiges BAföG musst du zurückzahlen. Da es sich hier – wie auch beim Studenten-BAföG –  um eine Verteilung zwischen Darlehen und Zuschuss handelt, muss eine entsprechende BAföG Rückzahlung geleistet werden. Mehr zum elternunabhängigen BAföG findest du hier.

Tipp: Du kannst dir bei der BAföG Rückzahlung einen Rabatt sichern, wenn du diese auf einmal vornimmst.

Meister-BAföG Rückzahlung

Meister-BAföG Rückzahlung

Auch für das Meister-BAföG muss eine Rückzahlung geleistet werden. Hier findet dieselbe Regelung Anwendung wie auch beim Studenten-BAföG. Du hast einen Teil der Finanzierung als Darlehen bekommen und einen Teil als Zuschuss. Entsprechend fällt das Darlehen als BAföG Rückzahlung an. Diese ist abhängig von der Höhe der empfangenen Leistungen und den entsprechenden Zinsen.

Das Meister-BAföG ist damit das einzige, bei dem entsprechend Zinsen erhoben werden, die du natürlich auch im Rahmen der BAföG Rückzahlung zurückleisten musst. Diese werden ab dem Start der BAföG Rückzahlung erhoben (nicht vorher!). Zudem musst du hier im Rahmen deiner Meister-BAföG Rückzahlung noch entsprechende Verwaltungskosten leisten.

Auslands-BAföG Rückzahlung

AuslandsBAföG zurückzahlen

Die AuslandsBAföG Rückzahlung entspricht der des Studenten-BAföG im Inland. Auch hier teilen sich die Leistungen in Darlehen und Zuschuss. Zu leisten ist im Rahmen der AuslandsBAföG Rückzahlung die Höhe des Darlehens. Auch sonstige Konditionen, wie Beginn der BAföG Rückzahlungen, entsprechen den Angaben zur Studenten-BAföG Rückzahlung. Wenn du während deines Studiums sowohl normales Studenten-BAföG als auch AuslandsBAföG erhalten hast, werden die beiden Darlehen addiert. Wenn du ihm Rahmen eines Auslandsstudiums Studiengebühren zahlen musst, werden diese ebenfalls als Zuschuss angerechnet und du musst sie nicht im Rahmen des BAföG zurückzahlen. Mehr zum AuslandsBAföG findest du hier.

Wie hoch fällt die BAföG Rückzahlung aus?

Grundsätzlich teilen sich die durch Studenten-BAföG geleisteten Zahlungen 50% zu 50% auf in einen Zuschuss, den du zu deiner Ausbildung bekommst und ein Darlehen, das dir gewährt wird. Dabei gilt: Die BAföG Rückzahlung betrifft nur die Erhaltenen Leistungen als Darlehen. Dies entspricht also ungefähr 50% der gesamten erhaltenen Leistungen. Maximal musst du dabei 10 000€ vom BAföG zurückzahlen. Das heißt, hast du Leistungen bekommen, bei denen 50 % über den 10 000 € liegen, musst du trotzdem nicht mehr BAföG zurückzahlen, denn das ist der Höchstsatz und alles darüber gilt dann als zusätzlicher Zuschuss. Weniger BAföG Rückzahlung ist aber natürlich immer möglich! Das ist abhängig von den von dir empfangenen Leistungen.

Auf den ersten Blick mag das viel erscheinen, aber du musst auch bedenken, dass du bei anderen Studienfinanzierungsmöglichkeiten, wie z. B. bei Studienkrediten, die kompletten Leistungen zurückzahlen musst. Mit dem BAföG bekommst du 50 % von vornherein geschenkt.

Auch wenn du dein Studium abgebrochen hast, musst du die BAföG zurückzahlen, dann entsprechend der Höhe der bis dato erhaltenen Darlehensleistungen.

Wichtig ist auch zu wissen, dass bei der BAföG Rückzahlung keine Zinsen anfallen, d.h. du zahlst wirklich nur den Darlehensteil zurück, den du auch bekommen hast.

BAföG Rückzahlung in Raten oder Gesamt

Zumeist werden bei der BAföG Rückzahlung Raten von 315€ angesetzt, die vierteljährlich und im Voraus zu leisten sind. Das heißt konkret für dich für die BAföG Rückzahlung solltest du monatlich etwa 105€ zurücklegen.

Alternativ kannst du BAföG auch auf einmal zurückzahlen. Dies bleibt dir überlassen. Sollte es dir aber möglich sein, die BAföG Rückzahlung komplett oder zu einem großen Teil auf einmal zu leisten, kann hier ein Teilerlass von bis zu 50% erfolgen. Wenn du wegen der BAföG Rückzahlung kontaktiert wirst, wird dir hier auch die Möglichkeit zur einmaligen Gesamtrückzahlung deiner BAföG-Schulden angeboten. Du musst dann beim Bundesverwaltungsamt einen Antrag auf (Teil-)Erlass deiner BAföG Rückzahlung stellen. BAföG vorzeitig zurückzahlen bringt aber wiederum keine Vorteile. Besser ist also, schon während dem Studium an die Zeit nach BAföG und die BAföG Rückzahlung zu denken.

Wann muss man BAföG zurückzahlen?

Die BAföG Rückzahlung beginnt beim Studenten-BAföG 5 Jahre nach Ablauf der  Förderungshöchstdauer.

Das heißt also, egal ob du danach noch ein Masterstudium absolviert hast oder nicht, die BAföG Rückzahlung beginnt 5 Jahre nach dem Abschluss der Regelstudienzeit deines Bachelorstudiums. Dabei geht es also nicht um das tatsächliche Ende deines Studiums, sondern für die BAföG Rückzahlung wird von der Regelstudienzeit deines Studiums ausgegangen.

Ablauf der BAföG Rückzahlung

Zuständig für die BAföG Rückzahlung ist das Bundesverwaltungsamt in Köln (nicht das für dich zuständige BAföG-Amt). Dieses kontaktiert dich in der Regel ein halbes Jahr vor Beginn der BAföG Rückzahlung mit entsprechenden Informationen. Deswegen ist es wichtig, dass hier immer deine aktuellen Daten zu Wohnort und Familienname vorliegen – auch nach Ende der BAföG Leistungen, denn nur so können sie dich kontaktieren. Andernfalls wird dir eine Bearbeitungsgebühr angerechnet, die erhoben wird, wenn dein aktueller Wohnort erst ermittelt werden muss. Dieses Geld kannst du dir natürlich einfach sparen, wenn du deine Angaben bei jedem Umzug aktualisierst – das geht übrigens auch ganz einfach online.

Anschließend wird dir genau erklärt, in welcher Höhe, welchen Abständen und wohin du BAföG zurückzahlen musst.

Dauer der BAföG Rückzahlung

Deine BAföG Rückzahlung vom Studenten-BAföG musst du vollumfänglich innerhalb von 20 Jahren geleistet haben. Diese Frist kann man z. B. durch eine Freistellung* maximal um 10 Jahre verlängern. Dabei werden die Raten so angepasst, dass du bis zum Ablauf der 20 Jahre, oder 30 Jahre mit entsprechender Freistellung, deine kompletten BAföG-Schulden zurückzahlen kannst.

Solltest du den Höchstsatz von 10 000€ zurückzahlen müssen, bist du aber bei monatlichen Raten von 105€ deutlich früher Schuldenfrei, nämlich schon nach knapp 8 Jahren. Kannst du aufgrund deiner Einkommenssituation nur niedrige Raten zurückleisten, verlängert sich der Zeitraum der BAföG Rückzahlung natürlich entsprechend.

*Freistellung von der BAföG Rückzahlung

Grundsätzlich ist es möglich, sich ein Jahr von der BAföG Rückzahlung freistellen zu lassen. Dies ist vor allem relevant, wenn man Aufgrund von derzeitigen Einkommensverhältnissen nicht in der Lage ist, die BAföG Rückzahlung in Höhe der festgesetzten Raten zu leisten. Um eine Freistellung von der BAföG Rückzahlung zu erwirken, kann man auf der Webseite des Bundesverwaltungsamt einen entsprechenden Antrag einreichen. Im Rahmen dieses Freistellungsantrags müssen dann entsprechende Einkommensnachweise erfolgen, dass du gerade finanziell nicht in der Lage bist BAföG zurückzahle zu können. Die Freistellung kann dabei ganz oder teilweise erfolgen.

Ob du in der Lage bist die BAföG Rückzahlung zu leisten oder ob dir eine Freistellung von dieser Rückzahlung gewährt wird, hängt von deinem Nettoabkommen ab. (Dein Vermögen wird dabei nicht berücksichtigt.)

Dabei wird dir für die Lebenserhaltung ein Freibetrag von 1.145€ gewährt. Zusätzlich werden Freibeträge gewährt für deinen Ehe- oder Lebenspartner (570€) sowie für jedes deiner Kinder (520€). Nun folgt eine ganz einfache Rechnung:

  • Nettoeinkommen – Freibetrag = x < Monatsrate

→ Du hast Anspruch auf (Teil-)Freistellung, da du deine Monatsrate von 105€ nicht mehr leisten kannst, wenn man die Lebenserhaltungskosten, sprich den Freibetrag, für dich und deine Familie berücksichtigt. Deine neue Rate wird dann entsprechend deinem Monatseinkommen abzüglich deines Freibetrags angepasst. Das heißt also sollte die Differenz zwischen Monatseinkommen und Freibetrag beispielsweise bei 37€ liegen, beläuft sich die neue Rate auf 35€ (hier werden 5er Schritte vorgenommen). Bei einer Stundung entfällt die BAföG Rückzahlung für ein Jahr komplett.

  • Nettoeinkommen – Freibetrag =x > Monatsrate

→ Kein Anspruch auf Freistellung, da du genügend Geld übrig hast, um deine Schulden im Rahmen der BAföG Rückzahlung entsprechend der Monatsrate zu begleichen.

Sollte dein Antrag auf Freistellung genehmigt werden, bedeutet das, dass du i. d. R. für die Dauer von einem Jahr keine oder nur teilweise BAföG zurückzahlen musst. Dabei werden dir aber keine Schulden erlassen, sondern die BAföG Rückzahlung lediglich verzögert. Sollten sich deine Einkommensverhältnisse dann innerhalb dieses Zeitraums ändern, bist du verpflichtet, dies sofort zu melden. Nach Ablauf des Freistellungsjahrs musst du einen neuen Antrag stellen, wenn sich an deinen Einkommensverhältnissen nichts geändert hat. Rückwirkend kann eine Freistellung von der BAföG Rückzahlung für bis zu 4 Monate geltend gemacht werden. Eine Freistellung ist aber allgemein nur für maximal 10 Jahre möglich.

Solltest du nach Ablauf der Frist von 30 Jahren immer noch nicht in der Lage sein, die BAföG Rückzahlung komplett zu leisten, kannst du einen Härtefallantrag stellen (das kennst du vielleicht schon aus dem Studium). Im Anschluss wird dann entschieden, ob dir im Rahmen der BAföG Rückzahlung eine weitere Freistellung gewährt wird oder ob dir diese Schulden komplett erlassen werden.

BAföG Rückzahlung: Beispiele

Beispiel 1: BAföG Rückzahlung ohne Freistellung mit Höchstsatz, wenn du bei deinen Eltern wohnst für Bachelorstudium.

BAföG Höchstsatz537€/Monat
Erhaltene BAföG-Leistungen (Regelstudienzeit 3 Jahre)19.332€
Darlehensanteil (50%)268,5€/Monat
BAFöG Rückzahlung Bachelor (Regelstudienzeit 3 Jahre)9.666€
BAföG Zuschuss insgesamt9.666€
Zu leistende BAföG-Rückzahlung davon 9.666€
(unter 10.000€ Höchstsatz)
Damit zusätzlicher Zuschuss-
Ratenzahlung105€/monatl.
Dauer BAföG Rückzahlung7,67 Jahre

Beispiel 2: BAföG Rückzahlung ohne Freistellung mit Höchstsatz, wenn du nicht bei deinen Eltern wohnst für Bachelorstudium und Masterstudium.

BAföG Höchstsatz735€/Monat
Erhaltene BAföG-Leistungen (Bachelorstudium & Masterstudium insg. 5 Jahre)44.100€
Darlehensanteil (50%)367,5€/Monat
BAföG Rückzahlung Bachelor (Regelstudienzeit 3 Jahre)13.230€
BAföG Rückzahlung Master (2 Jahre)8.820€
BAföG Rückzahlung Studium gesamt (5 Jahre)22.050€
Zu leistende BAföG-Rückzahlung davon 10.000€ Höchstsatz
Damit zusätzlicher Zuschuss12.050€
BAföG Zuschuss insgesamt34.100€
Ratenzahlung105€/monatl.
Dauer BAföG Rückzahlung7,94 Jahre

Bei diesem Beispiel kommt dir die Maximalgrenze von 10.000 € zu Gute, denn so sparst du dir einen großen Betrag im Rahmen des BAföG zurückzahlen zu müssen. Konkret schenkt dir der Staat noch einmal über 50 %.

Beispiel 3: BAföG Rückzahlung mit Freistellung mit Höchstsatz, wenn du nicht bei deinen Eltern wohnst für Bachelorstudium und Masterstudium

BAföG Höchstsatz735€/Monat
Darlehensanteil (50%)368€/Monat
BAföG Rückzahlung Bachelor (Regelstudienzeit 3 Jahre)13.248€
BAföG Rückzahlung Master (2 Jahre)8.832€
BAföG Rückzahlung Studium gesamt (5 Jahre)22.080€
Zu leistende BAföG-Rückzahlung davon 10.000€ Höchstsatz
Damit zusätzlicher Zuschuss12.080€
BAföG Zuschuss insgesamt34.160€
Ratenzahlung105€/monatl.
(Teil-)Freistellung 1 Jahr35€/monatl.
Dauer BAföG Rückzahlung8,6 Jahre

Wenn du zum Beispiel gerade 5 Jahre nach deinem Bachelorstudium (Regelstudienzeit) noch nicht genügend Einkommen hast, kann es gut sein, dass dir hier eine Freistellung gewährt wird. In diesem Beispiel geht man davon aus, dass du im Stande bist, 35 € monatlich zu leisten, d.h. im ersten Jahr hast du 420€ deiner Schulden bereits beglichen und somit bleiben für die nächsten Jahre noch 9.580€ der BAföG Rückzahlung bestehen. In den darauffolgenden Jahren ist es besser um dein Einkommen bestellt und du kannst die vollen Raten in Höhe von 105€ im Monat zahlen. Dafür brauchst du noch einmal 91 Monate und somit 7,6 Jahre. Mit deinem Anfangsjahr der Freistellung kommst du hier auf 8,6 Jahre und bist damit noch weit von den 20 Jahren entfernt, die für die BAföG Rückzahlung angesetzt sind.

Beispiel 4: BAföG Rückzahlung mit Freistellung bei BAföG Höchstsatz, wenn du nicht bei deinen Eltern wohnst für dein Bachelorstudium

BAföG Höchstsatz735€/Monat
Darlehensanteil (50%)368€/Monat
BAföG Rückzahlung Bachelor (Regelstudienzeit 3 Jahre)13.248€
Zu leistende BAföG-Rückzahlung davon 10.000€ Höchstsatz
Damit zusätzlicher Zuschuss3.248€
BAföG Zuschuss insgesamt16.496€
Ratenzahlung (6,4 Jahre)105€/monatl.
Freistellung 2 Jahre-
(Teil-)Freistellung 8 Jahre20€/monatl.
Dauer BAföG RückzahlungCa. 16,5 Jahre

Angenommen, du hast dein Bachelorstudium über den Höchstsatz an BAföG bezogen und somit nun eine BAföG Rückzahlung von 10.000€ zu leisten. Die ersten zwei Jahre hast du ein gutes Einkommen, kannst regelmäßig BAföG zurückzahlen und es läuft super mit dem Schuldenabbau. Von den 10.000€ bleiben danach noch 7.480€ übrig. Anschließend jedoch hast du für 2  Jahre keinen Job mehr und kannst somit keine Zahlung leisten. Die BAföG-Rückzahlung verzögert sich. Nach 4 Jahren hast du immer noch 7.480€ BAföG Rückzahlung ausstehend. Anschließend hast du zwar einen Job, dieser wird aber nur gering bezahlt und du kannst 8 Jahre lang nur 20€/monatlich BAföG zurückzahlen. Damit hast du in den 8 Jahren noch einmal 1.920€ Schulden abgebaut. Es bleiben 5.560€ übrig. Diese kannst du nun aber zum Glück wieder mit der üblichen Rate von 105€/monatlich begleichen. Dafür brauchst du noch einmal ca. 4,4 Jahre bis du deine BAföG Rückzahlung vollständig geleistet hast. Du siehst also, selbst in einem Worst-Case-Scenario kannst du es unter 20 Jahren schaffen, BAföG zurückzuzahlen.

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