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Master-BAföG

Alles rund ums Master-BAföG

Überblick Master-BAföG

Voraussetzungen Master BAföG• unter 35 Jahre
• Bachelorabschluss muss vorhanden sein
• Masterstudiengang ist berufsqualifizierend
Master BAföG FörderungsdauerOrientiert sich an der Regelstudienzeit
• liegt zwischen 2 – 4 Semestern
Master BAföG im AuslandIst in EU/Schweiz ohne zeitliche Begrenzung möglich
Rückzahlung von Master BAföGDer Darlehensanteil wird mit dem des Bachelor BAföG aufsummiert. Alles was über 10.000 € liegt, musst du nicht zurückzahlen.

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Voraussetzungen für Master-BAföG

Neben den Voraussetzungen die du schon beim Bachelor-BAföG erfüllen musstest, kommen beim Master-BAföG noch ein paar weitere dazu, wenn du für dein Studium BAföG beziehen möchtest. Eine Voraussetzung ist, dass du bei Beantragung des Master-BAföGs noch nicht das 35. Lebensjahr vollendet hast. Diese Altersgrenze wird nur in Ausnahmefällen gekippt, z. B. wenn eine schwere Krankheit den früheren Beginn des Masterstudiums nicht möglich gemacht hat oder du die Voraussetzungen für dein Bachelorstudium über den zweiten Bildungsweg erlangt hast.

Bezüglich des Studiums, musst du einen Bachelorabschluss vorweisen können, andere Studienabschlüsse, wie ein Diplom oder Staatsexamen, werden nicht anerkannt. Bei BAföG-Antrag auf Master-BAföG spielt es auch keine Rolle, ob du dein Bachelorstudium in Regelstudienzeit abgeschlossen hast, die Leistungsnachweise pünktlich erbracht hast oder andere Verzögerungen stattgefunden haben. Da es sich beim Masterstudium um einen neuen Ausbildungsabschnitt handelt, startest du sozusagen mit einer weißen Weste ins Master-BAföG.

Die Voraussetzungen bezüglich des ausgewählten Masterstudiengangs sind relativ gering. Du musst lediglich sicherstellen, dass dein gewünschter Studiengang berufsqualifizierend ist. Ein Zusammenhang zwischen deinem Bachelorstudiengang und deinem Masterstudiengang muss für das Master-BAföG nicht bestehen.

Wenn du auf Nummer sichern gehen willst, ob du überhaupt Master BAföG bekommen kannst, hast du die Möglichkeit einen Antrag auf Vorabentscheidung bei deinem BAföG-Amt zu stellen. Dort wird geprüft, ob du die Voraussetzungen des Master-BAföGs erfüllst. Dir wird nur mitgeteilt, ob du Förderungsfähig bist aber nicht wie hoch die Förderung ausfallen würde. Das BAföG-Amt ist ein Jahr an diese Aussage gebunden.

Förderungsdauer beim Master-BAföG

Die Förderungsdauer beim Master-BAföG orientiert sich an der Regelstudienzeit deines Masterstudiengangs. Diese wird wahrscheinlich zwischen zwei und vier Semestern liegen, wenn du Vollzeit studierst. Du wirst auch nur bei einem Vollzeitstudium gefördert.

Eine Verlängerung der Förderungsdauer ist beim Master-BAföG aus den gleichen Gründen wie beim Bachelor möglich:

  • Längere, schwere Krankheit
  • Schwangerschaft
  • Kind unter 10 Jahren lebt im Haushalt und muss betreut werden
  • Behinderung
  • Gremientätigkeit
  • Spracherwerb
  • Prüfung nicht beim ersten Mal bestanden

Auch wenn einer oder mehrere dieser Gründe auf dich zutreffen, wird die Förderungsdauer nicht unendlich verlängert. Zusätzlich musst du noch die Altersgrenze von 35 Jahren im Blick behalten. Solltest du über diese und Förderungshöchstdauer kommen, wird es schwer mit dem Master-BAföG.

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Übergang zwischen Bachelor und Master-BAföG

Wenn du direkt vom Bachelorstudium in das Masterstudium wechselst, geht dein Bachelor-BAföG lückenlos in dein Master-BAföG über. Voraussetzung: du hältst dich an die Frist für den BAföG-Antrag. Spätestens zwei Monate vor Beginn deines Masterstudiums sollte der Antrag beim BAföG-Amt liegen.

Wenn dein Masterstudium innerhalb eines Monats nach dem Ende deines Bachelorstudiums startet, gibt es keine Probleme und das Master-BAföG ist pünktlich auf deinem Konto. Solltest du mehr Zeit zu überbrücken haben, bieten viele Hochschulen an, dass du dich vorläufig für den Master einschreiben kannst – auch wenn du noch keine Bachelornote hast. Du erhältst dann ab diesem Zeitpunkt Master-BAföG auch, wenn du noch in deinem Bachelorstudiengang eingeschrieben bist.

Sobald du dein Bachelorzeugnis erhältst, musst du es beim BAföG-Amt nachreichen. Dies sollte spätestens zwölf Monate nach Beginn der Master-BAföG Zahlungen passieren. Solltest du dein Zeugnis nicht innerhalb eines Jahres vorzeigen können, will das BAföG-Amt seine Zahlung zurückhaben, da es diese nur unter Vorbehalt getätigt hat. Solltest du in den Monaten, in denen du Master-BAföG bezogen hast, noch in der Förderungshöchstdauer für dein Bachelorstudium gewesen sein, musst du die Beiträge aus diesen Monaten nicht zurückzahlen.

Vorsicht: Wenn du in der Pause zwischen Bachelor und Master arbeitest – Beispiel: du wirst Anfang des Sommersemesters mit dem Bachelor fertig, fängst aber erst im Oktober mit dem Master an. – dann kann es schnell sein, dass du über die Freibeträge für Einkommen und Vermögen in diesem Jahr kommst. In so einem Fall musst du abwägen, ob du so viel verdienst, dass es sich lohnt Einbußen beim BAföG hinzunehmen.

Fachwechsel und Master-BAföG

Ein Fachwechsel ist immer eine schwierige Angelegenheit. Da das BAföG-Amt davon ausgeht, dass du bei einem Fachrichtungswechsel immer Zeit verlierst und somit nicht mehr in der Regelstudienzeit fertig studieren wirst, sind Wechsel eigentlich nicht möglich.

Allerdings gibt es auch hier wieder Ausnahmen. Solltest du einen unabweisbaren Grund haben, weshalb du dein bisheriges Studium nicht mehr fortsetzten kannst, hast du den Segen des BAföG-Amtes, deinen Studiengang zu wechseln und trotzdem weiterhin Master-BAföG zu beziehen. Ein unabweisbarer Grund wäre zum Beispiel, dass du Sport studierst, aber durch eine Verletzung körperlich nicht mehr in der Lage bist, dieses Studium fortzusetzen und erfolgreich zu beenden.

Eine weiter Ausnahme ist, wenn du lediglich deinen Schwerpunkt verlagerst und du dadurch keine Zeiteinbußen hast. Das ist allerdings selten und du solltest dich unbedingt vorher bei deiner Hochschule informieren, ob ein Wechsel ohne Zeitverlust tatsächlich möglich ist.

Elternunabhängiges Master-BAföG

Solltest du nach deinem Bachelorstudium erst einmal gearbeitet haben, bevor du dich zu einem Masterstudium entschlossen hast, hast du möglicherweise gute Karten, um dein Master-BAföG elternunabhängig zu beziehen.

Wenn du nach deinem Bachelorstudium mindestens drei Jahre erwerbstätig warst und dabei soviel verdient hast, dass du dich selbst finanzieren konntest, hast du die Möglichkeit auf elternunabhängiges BAföG. Ähnlich ist es, wenn du nach deinem 18. Geburtstag mindestens fünf Jahre erwerbstätig warst. Zu der Zeit der Erwerbstätigkeit zählt nicht nur die Zeit, in der du bei einem Arbeitgeber oder als Selbstständiger gearbeitet hast, sondern auch:

  • Im Wehrdienst warst
  • Im Zivildienst warst
  • Bundesfreiwilligendienst geleistet hast
  • ein freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr nach dem Jugendfreiwilligendienstgesetz geleistet hast
Zum elternunabhängigen BAföG

Sollte das alles nicht auf dich zutreffen, hast du noch die Möglichkeit einen Antrag auf Vorausleistung beim BAföG-Amt zu stellen. Da es sich bei einem Masterstudium um eine zweite Ausbildung handelt kann es sein, dass deine Eltern nicht mehr unterhaltspflichtig sind, da sie dich schon bei deiner ersten Ausbildung unterstützt haben. Wie das Verfahren auf Vorausleistung abläuft und auf was du dich einstellen musst, liest du in unserem Beitrag zum elternunabhängigen BAföG.

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Master-BAföG im Ausland

Du kannst mit Master-BAföG ohne Probleme auch im Ausland studieren. Willst du außerhalb der EU/Schweiz studieren, wirst beträgt die Förderungsdauer maximal ein Jahr. Und das auch nur, wenn dein Bachelorstudiengang bereits gefördert wurde und du diese Förderung im Inland, der EU oder der Schweiz erhalten hast. Wenn diese Voraussetzung erfüllt ist, kannst du auch außerhalb der EU/Schweiz studieren.

Wenn du dich dafür entscheidest innerhalb der EU oder in der Schweiz zu studieren, kannst du auch das gesamte Masterstudium im Ausland verbringen. Alles weiter zum Thema Ausland und BAföG findest du in unserem Beitrag AuslandsBAföG.

Bildungskredit statt Master-BAföG

Solltest du keine Möglichkeit auf Master-BAföG haben, hast als alternative Studienfinanzierung noch die Möglichkeit einen Bildungskredit abzuschließen. Über das Bundesverwaltungsamt kannst du zum Beispiel bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen Kredit von bis zu 7.200 Euro abschließen, der dir in Raten von 100 Euro, 200 Euro oder 300 Euro ausgezahlt wird.

Die Rückzahlung des Bildungskredits startet vier Jahre nach der ersten Auszahlung. Die monatliche Rate aus Tilgung und Zins beträgt immer 120 Euro, deshalb hängt die Dauer der Rückzahlung auch von deiner Kreditsumme ab. Du hast aber auch die Möglichkeit den Kredit komplett oder teilweise zurückzuzahlen.

Als Master-BAföG Ersatz ist der Bildungskredit durchaus akzeptabel. Es gibt natürlich auch noch Studienkredite von privaten Anbietern.

Rückzahlung des Master-BAföG

Die Darlehensrückzahlung beginnt immer fünf Jahre nach dem Ende eines Bildungsabschnittes. Im Fall von Bachelor und Master bedeutet das, dass du fünf Jahre nach dem Abschluss deines Bachelorstudiums Post vom Bundesverwaltungsamt bekommen wirst, mit der Aufforderung dein BAföG zurückzuzahlen – auch wenn du in dieser Zeit noch Master-BAföG beziehst.

Solltest du zu diesem Zeitpunkt weniger als 1.145 € Netto im Monat verdienen, hast du die Möglichkeit eine Freistellung von der Rückzahlung zu erhalten. Diese gilt im Normalfall für ein Jahr. Nach Ablauf des Jahres kann die Freistellung erneut beantragt werden. Spätestens nach 30 Jahren ist aber Schluss und das Bundesverwaltungsamt möchte sein Geld wiederhaben.

Die Rückzahlungsgrenze von 10.000 Euro gilt auch für das Master-BAföG. Allerdings ist zu beachten, dass die Summe von Bachelor und Master-BAföG ausschlaggebend sind. Wenn also deine Rückzahlung aus dem Bachelor schon annähernd 10.000 Euro sind, wird dir das Master-BAföG mehr oder weniger geschenkt.

Wenn du während des Bachelorstudiums bereits BAföG bezogen hast, dann solltest du auf jeden Fall auch im Masterstudium BAföG beantragen. Die Wahrscheinlichkeit, dass du Master-BAföG erhältst, sind in diesem Fall nämlich sehr groß. Dir kann eigentlich nur noch dein Alter einen Strich durch die Rechnung machen, da die meisten Anforderungen, bezüglich deiner fachlichen Eignungen bereits von der Hochschule an der du deinen Master machen möchtest, gefordert werden. Und nur mit einem Masterstudiengang, bekommst du Master-BAföG.

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