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info-png Der Job als Rechtsanwaltsfachangestellte

  • wird von verschiedenen Branchen nachgefragt
  • bietet nach der Lehre zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten
  • ist ein angesehener Ausbildungsberuf mit Zukunft
Rechtsanwaltsfachangestellte Aufgaben Aufgaben als Rechtsanwaltsfachangestellte

  • Erledigung von Verwaltungs- und Büroarbeiten für einen Rechtsanwalt
  • Betreuung der Mandanten
  • Vorbereiten, verfassen und korrigieren von diversen Schriftsätzen
  • Organisation von Mandanten- und Gerichtsterminen
Rechtsanwaltsfachangestellte Gehalt Jahresgehalt:
31.200 € – 36.000 €

Abhängig von

  • Ort der Kanzlei
  • Größe der Kanzlei
  • Berufserfahrung
  • Fort- und Weiterbildungen

Du möchtest nach dem Schulabschluss gerne einen Lehrberuf ergreifen und fragst dich, ob Rechtsanwaltsfachangestellte dein Traumberuf ist? Wir erklären dir, welche Voraussetzungen du für diesen abwechslungsreichen Job mitbringen musst, wie die Ausbildung verläuft und mit welchem Gehalt du später rechnen kannst.

Rechtsanwaltsfachangestellte: Definition

Eine Rechtsanwaltsfachangestellte oder ein Rechtsanwaltsfachangestellter wurde früher als Rechtsanwaltsgehilfin oder -gehilfe bezeichnet. Grundsätzlich wird dem Anwalt zugearbeitet, was bedeutet, Verwaltungs- und Büroarbeiten zu übernehmen und zu organisieren. Durch die Betreuung der Mandanten einer Kanzlei gehört auch der Kundenkontakt zum Anforderungsprofil.

Rechtsanwaltsfachangestellte sind nicht nur klassisch in Kanzleien tätig, sondern in allen Bereichen rund um das Thema Recht und Gesetz. Zum Beispiel in Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Steuerberatungskanzleien, Versicherungen, Banken und Inkassobüros.

Alle Infos auf einen Blick zur Rechtsanwaltsfachangestellten

Was ist eine Rechtsanwaltsfachangestellte?Nach einer Ausbildungszeit von drei Jahren sind Rechtsanwaltsfachangestellte in Kanzleien universell für Büro- und Verwaltungsarbeiten einsetzbar.
Was macht eine Rechtsanwaltsfachangestellte?Der Aufgabenbereich ist breit aufgestellt und reicht von Terminvereinbarungen über Aktenführung, Verschriftlichung von Diktaten bis hin zur Durchführung von Zwangsvollstreckungen.
Wie werde ich Rechtsanwaltsfachangestellte?Spezielle Zulassungsvoraussetzungen für diesen Beruf existieren nicht. Im Grunde genügt der Hauptschulabschluss, wobei die meisten Kanzleien gerne eine Rechtsanwaltsfachangestellte mit mittlerer Reife beschäftigen.
Was verdient eine Rechtsanwaltsfachangestellte?Die Gehaltsspanne variiert stark. Durchschnittlich gibt es 22.900 Euro brutto im Jahr.
Welche Jobs für Rechtsanwaltsfachangestellte gibt es?Neben Anwaltskanzleien beschäftigen Notare, Steuerberater, Wirtschaftsprüfer, Bilanzbuchhalter, Banken, Versicherungen und andere Rechtsanwaltsfachangestellte.

Was ist eine Rechtsanwaltsfachangestellte?

Die Rechtsanwaltsfachangestellte übernimmt im Rahmen eines anerkannten Ausbildungsberufes in einer Anwaltskanzlei oder einer anderen mit Recht befassten Institutionen Büro- und Verwaltungsarbeiten.

Rechtsanwaltsfachangestellte Aufgaben

Rechtsanwaltsfachangestellte: Aufgaben

Ein Rechtsanwalt muss sich auf seine Rechtsanwaltsfachangestellte verlassen können. Denn du bist so etwas wie der gute Geist der Kanzlei und arbeitest deinen Kollegen zu, wo immer es möglich ist. Du bearbeitest E-Mails, holst die Post vom Gericht ab, setzt für Prozesse und Verfahren Schriftstücke auf und fertigst Mahnverfahren und Zwangsvollstreckungen an.

Du vereinbarst die Termine mit den Mandanten und sorgst dafür, dass alle Unterlagen auf dem Schreibtisch deines Chefs parat liegen. Alles, was zum Fall gehört und neu hereingekommen ist, sortierst du, damit der Rechtsanwalt die Unterlagen findet. Kommen die Mandanten in die Kanzlei, empfängst du sie. Gleichzeitig musst du das Telefon im Griff haben und auch schauen, was via E-Mail hereinkommt.

An manchen Tagen kann es sein, dass es in der Kanzlei wie im Taubenschlag zugeht. Die vielen Menschen mit ihren Anliegen fordern von dir Empathie und Kommunikationsfähigkeit. Einen Tag später kann schon wieder alles anders sein und du bist hauptsächlich mit Organisation und Verwaltung beschäftigt

Kommunikation

Organisation

Verwaltung

Für den Job brauchst du nämlich auch ein gewisses kaufmännisches Verständnis. Du berechnest Gebühren, schreibst Rechnungen und kontrollierst, ob die Mandanten gezahlt haben. Kurz gesagt, in einer Anwaltskanzlei bist du eine Allroundkraft.

Falls du nach der Lehre in einem Inkassobüro, bei einer Versicherung oder einer spezialisierten Arbeitsstelle arbeitest, kann es sein, dass deine Aufgaben sich eher auf ein ganz bestimmtes Themenfeld konzentrieren.

Der Beruf als Rechtsanwaltsfachangestellte erfordert von dir Interesse an vielen unterschiedlichen Themenbereichen und ganz unterschiedliche Talente und Fähigkeiten. Dieser Mix garantiert, dass dir ganz bestimmt nicht langweilig wird bei deiner Arbeit.

Rechtsanwaltsfachangestellte Voraussetzungen

Rechtsanwaltsfachangestellte: Voraussetzungen

Für den Job als Rechtsanwaltsfachangestellte musst du diverse Voraussetzungen erfüllen. Du solltest mindestens einen mittleren Schulabschluss besitzen, grundlegendes Interesse am Rechtssystem haben, gerne Texte schreiben sowie die deutsche Rechtsschreibung beherrschen.

Organisationsfähigkeit, Verschwiegenheit und gute Umgangsformen sind besonders für den Kundenkontakt wichtig. Außerdem solltest du flexibel sein und solide Mathematikkenntnisse besitzen.

Erfahrung

Marketing

Fremdsprachen

Deine Fähigkeiten

Kreativität
Kommunikation
Eigenständigkeit

Wenn du die meisten der genannten Punkte auf dich zutreffen, scheint Rechtsanwaltsfachangestellte eine gute Berufswahl für dich zu sein. Optimal wäre es, wenn du schon einmal in den Ferien oder im Rahmen einer Projektwoche ein Praktikum bei einer Anwältin oder einem Anwalt absolviert hast oder das in Angriff nehmen kannst.

Wenn du zudem über gute Englischkenntnisse verfügst, hast du zudem gute Chancen, eine Lehrstelle als Rechtsanwaltsfachangestellte in einer international tätigen Kanzlei zu finden.

Rechtsanwaltsfachangestellte: Ausbildung

Die Ausbildung Rechtsanwaltsfachangestellte ist eine duale Ausbildung. Das bedeutet du wechselst zwischen der ausbildenden Kanzlei und der Berufsschule. Die Dauer ist auf drei Jahre, beziehungsweise 36 Monate angelegt. In der Berufsschule wirst du Zeugnisse erhalten und Prüfungen ablegen.

Die Unterrichtsfächer sind so zusammengestellt, dass Rechtsanwaltsfachangestellte nicht nur zum Thema Recht unterrichtet werden, sondern auch kaufmännische Grundlagen lernen. Dazu gehören Buchführung, Allgemeine Wirtschaftslehre, aber auch Text- und Datenverarbeitung. Mit Deutsch und Mathematik gibt es ein Wiedersehen mit alten Schulfächern.

Solltest du länger krank sein oder ein Kind während der Ausbildungszeit Rechtsanwaltsfachangestellte erwarten, kannst du pausieren. Neben diesen allgemeinen Kenntnissen erhältst du als angehende Rechtsanwaltsfachangestellte auch Unterricht in Fächern wie

  • Allgemeine Rechtslehre
  • Kosten- und Gebührenrecht
  • Verfahrens- und Zwangsvollstreckungsrecht

Während der ersten zwei Lehrjahre steht der Erwerb aller relevanten Grundkenntnisse für Rechtsanwaltsfachangestellte im Vordergrund. Im Betrieb gewinnst du Einblick in all die Tätigkeiten, die in einer Anwaltskanzlei anfallen. Stelle dich darauf ein, dass du gerade im ersten Lehrjahr bei den meisten Aufgaben nur assistierst.

Am Ende des zweiten Lehrjahrs steht die Zwischenprüfung Rechtsanwaltsfachangestellte an. Danach, in deinem letzten Ausbildungsjahr, wirst du zunehmend selbständiger verschiedene Aufgaben erledigen. So wird gewährleistet, dass du im Arbeitsalltag als Rechtsanwaltsfachangestellte Routine gewinnst. Die Ausbildung kann sich je nach Spezialisierung des Anwalts unterschiedlich gestalten, doch auf jeden Fall lernst du

wie du eine Kanzlei organisierst
den Aufbau und die Aufgaben der Rechtspflege
Grundlagen im Handels- und Gesellschaftsrecht, Sozial- und Arbeitsrecht sowie dem bürgerlichen Recht
die fallbezogene Anwendung dieser Rechtsgebiete
Ablauf und Rechtsanwendung von Verfahren bezogen auf Fälle im Zivil-, Straf- oder Bußgeldverfahren
Ablauf und Rechtsanwendung von Verfahren der sogenannten freiwilligen Gerichtsbarkeit
Kenntnisse und selbständige Bearbeitung von Mahnverfahren, Zwangsvollstreckung und Insolvenzangelegenheiten
Erstellen von Anwaltsrechnungen

Die Prüfung am Ende deiner Ausbildung führt die Rechtsanwaltskammer durch. Du legst einen schriftlichen Teil ab, der sich aus den Inhalten der Berufsschulfächer zusammensetzt. Danach machst du noch eine mündliche Prüfung und bist frischgebackene Rechtsanwaltsfachangestellte.

Rechtsanwaltsfachangestellte: Einstieg

Um als Rechtsanwaltsfachangestellte tätig zu werden, musst du eine Ausbildung absolvieren.

Ausbildung

Für den Beruf Rechtsanwaltsfachangestellte existieren keine besonderen Zulassungsvoraussetzungen. Das Gesetz legt nicht fest, welchen Schulabschluss du haben musst, um Rechtsanwaltsfachangestellte zu werden.

Es wäre sogar möglich, Rechtsanwaltsfachangestellte ohne Schulabschluss zu werden, doch in der Praxis ist es schwer, so ganz ohne Zeugnis in der Hand eine Lehrstelle zu finden. Statistiken zufolge haben weniger als ein Prozent Rechtsanwaltsfachangestellte keinen Schulabschluss.

Wohnst du in einer Gegend, in der Lehrlinge in diesem Beruf händeringend gesucht sind, hast du auch mit einem Hauptschulabschluss Chancen. Das sind immerhin rund sieben Prozent der Auszubildenden als Rechtsanwaltsfachangestellte. Die meisten Anwälte bevorzugen allerdings Kandidaten mit der mittleren Reife.

Sie machen 57 Prozent der Azubis aus. 35 Prozent haben sogar die Fachhochschulreife oder das Abitur. Manche, die noch nicht genau wissen, ob ein Studium für sie das richtige ist, starten zunächst mit einer Lehre als Rechtsanwaltsfachangestellte und satteln nach der Ausbildungszeit ein Studium obenauf.

Nach der Lehrzeit ist vor der Lehrzeit, denn es gibt attraktive Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Rechtsanwaltsfachangestellte. So kannst du dein zukünftiges Arbeitsfeld selbst mitgestalten. Ausbildungsplätze werden im Internet oder in der Tageszeitung veröffentlicht. Es kann auch hilfreich sein, bei den Anwälten in deiner Stadt nachzufragen, ob ein Azubi Rechtsanwaltsfachangestellte gesucht wird.

Hilfreiche Soft Skills als Rechtsanwaltsfachangestellte

Soft Skills spielen im Rahmen der Tätigkeit als Rechtsanwaltsfachangestellte ein besonder große Rolle. Du solltest gut kommunizieren können, kritikfähig sein und zuverlässig arbeiten. Weitere empfehlenswerte Soft Skills sind:

  • Empathie
  • Selbstvertrauen
  • Belastbarkeit
  • Flexibilität
  • Präzision

Rechtsanwaltsfachangestellte: Branchen & Bereiche

In erster Linie bist du als Rechtsanwaltsfachangestellte in Kanzleien oder anderen Bereichen beschäftigt, die eine Verbindung zum Rechtssystem haben. Abhängig von der jeweiligen Branche sind mehr oder weniger kaufmännische Fähigkeiten gefragt und das Ausmaß des Kundenkontaktes variiert. Hier findest du eine Auswahl an Branchen, in welchen du als Rechtsanwaltsfachangestellte tätig werden kannst:

Kanzeleien
Versicherungen
Finanzsektor
Vereine
Versandhandel
Inkassobüros
Rechtsanwaltsfachangestellte Gehalt

Rechtsanwaltsfachangestellte: Das Gehalt

Die Gehaltsspannen im Beruf Rechtsanwaltsfachangestellte sind relativ groß. Renommierte Kanzleien bezahlen meistens besser als kleine Kanzleien auf dem Land. Nach der Ausbildung wirst du zunächst das sogenannte Einstiegsgehalt erhalten.

Auch hier gibt es keinen einheitlichen Wert, da die Bezahlung von der Kanzlei selbst, aber auch dem Bundesland und sogar der Region abhängt. In Süddeutschland verdienen Rechtsanwaltsfachangestellte am besten, im Osten der Republik am wenigsten. Möchtest du in deinem Beruf vergleichsweise gut verdienen, suchst du dir als Arbeitgeber besser eine prestigeträchtige Kanzlei in München als einen Anwalt in einer mittelgroßen Stadt in Thüringen.

Deutschlands Rechtsanwaltsfachangestellte verdienen zwischen 1300 und 3000 Euro brutto. Im Bundesdurchschnitt sind es 1900 Euro brutto. Neben dem Arbeitgeber zählen natürlich auch die Berufsjahre. Indem du dich regelmäßig fortbildest, hast du sowohl die Chance, auf der Karriereleiter nach oben zu klettern als auch ein höheres Gehalt zu beziehen.

Rechtsanwaltsfachangestellte Karriere

Karriereperspektiven & Aufstiegsmöglichkeiten als Rechtsanwaltsfachangestellte

Weiterbildung

Nach deiner Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte hast du zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten.

  • Weiterbildung zum Rechtsassistenten: im Rahmen der sechsmonatigen Weiterbildung wird deine Selbständigkeit gestärkt und du kannst danach komplexere Aufgaben übernehmen.
  • Rechtswirt: Eine abgeschlossene Berufsausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte erlaubt dir, dich zum Rechtswirt zu qualifizieren. Nach zwei Jahren ergänzender Ausbildung in verschiedenen Bereichen von Justiz und Wirtschaft darfst du dich über mindestens 500 Euro monatlich mehr Gehalt freuen.
  • Dein Wert als Rechtsanwaltsfachangestellte wächst ebenfalls, wenn du zusätzlich Sprachkurse absolvierst oder dich in bestimmten Rechtsbereichen fortbildest.

Aufstiegsmöglichkeiten & Karriereperspektiven

Wenn du in der Rechtsbranche weiter aufsteigen willst, empfiehlt es sich an deine Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestelle ein Studium anzuhängen. Nach dem Studium fällt dir der Einstieg in das Berufsleben durch deine bereits gesammelten Erfahrungen leichter und du kannst dir neue Karriereperspektiven als Juristin eröffnen.

Eine weiterer Weg zu einer Führungsposition wäre die Weiterbildung zum Rechtsfachwirt. Wenn du nach deiner abgeschlossenen Ausbildung als Rechtsanwaltsfachangestellte mindestens zwei Jahre Berufserfahrung gesammelt hat, kommt für dich die Weiterbildung zum Rechtsfachwirt infrage. Die absolvierst du berufsbegleitend in anderthalb bis zwei Jahren. Damit kannst du in leitende Positionen vorstoßen, die dir deutlich mehr Gehalt bringt.

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