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Lehramt studieren – Master of Education (M. Ed.) Abschluss

Master of Education (M. Ed.) Lehramt studieren

Zum Wintersemester 2015/16 laufen die Lehramtsstudiengänge mit dem Abschluss des Staatsexamens aus und werden zukünftig auf die Bachelor- und Masterstudiengänge umgestellt.[1] Der Grund für diese Umstellung liegt im laufenden Bologna-Prozess, der einen einheitlichen und vergleichbaren Bildungsraum in Europa schaffen möchte. [1] [2]

Nachfolgend werden der Aufbau des Lehramtsstudiums genauer betrachtet und die Zulassungsvoraussetzungen und -beschränkungen im Detail erläutert. Daneben werden die verschiedenen Sekundarstufen und ihre Lehramtsberechtigung gezeigt sowie das Gehalt eines Lehrers nach dem Studium präsentiert. Im Anschluss wird eine Übersicht über die Dauer des Lehramtsstudiums nach Ausbildungsstufen gegeben und das Lehramtsstudium für die Primarstufe, Sekundarstufe I, Gymnasium und Sonderpädagogik genauer beschrieben.

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Aufbau Lehramtsstudium Bachelor + Master of Education (M. Ed.)

Regelstudienzeit: Das Bachelorstudium hat eine Regelstudienzeit von 6-8 Semestern. Hinzu kommen noch weitere 2-4 Semester im Master-of-Education-Studium.[3]

Struktur: Bei dem Bachelorstudium handelt es sich um einen konsekutiven Studiengang, bei dem ein aufbauender Master-of-Education-Studiengang die Pflichtvoraussetzung zur Erlangung der Lehrbefugnis darstellt. Vor dem Master of Education können Lehramtsinteressenten innerhalb eines Lehramtsstudiengangs mit den Abschlüssen Bachelor of Education, Bachelor of Arts, Bachelor of Fine Arts, Bachelor of Science und Bachelor of Music wählen. [3]

Doppelfach oder 2 Fächer: Beim Bachelor- + Master-of-Education-Studium können Studierende zwischen Doppelfach (Musik und Kunst) oder einer 2-Fächer-Kombination wählen. [3]

Wichtig! Die Bachelor-Abschlüsse Bachelor of Education, Bachelor of Arts, Bachelor of Fine Arts, Bachelor of Science und Bachelor of Music berechtigen den Absolventen noch nicht zur Lehrbefugnis. Erst durch den weiterqualifizierenden Master-of-Education-Abschluss und das Referendariat werden Absolventen zur Ausübung des Lehrberufes an öffentlichen Schulen berechtigt.[1]

NC und Zulassungsvoraussetzung für das Lehramtsstudium

Während es zulassungsfreie Bachelorstudiengänge gibt, ist auch ein Großteil der Lehramtsstudiengänge zulassungsbeschränkt und wird über den Numerus Clausus (NC) gefiltert.

Sobald es mehr Interessenten als verfügbare Studienplätze gibt, wird ein Studiengang für das Lehramtsstudium zulassungsbeschränkt. In diesem Fall wird ein Auswahlverfahren durchgeführt.[4]

Der Schwerpunkt des Auswahlprozesses ist im Allgemeinen der NC der erworbenen Hochschulreife (Fach/Abitur). Jedoch gibt es noch weitere Faktoren, die den Zulassungsprozess beeinflussen. Eine detaillierte Beschreibung des Auswahlprozesses wird durch das Beispiel der Universität Mannheim mit dem zulassungsbeschränkten Studiengang Bachelor of Education Lehramt Gymnasium Deutsch veranschaulicht.[5]

Zulassungsvoraussetzungen:

Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung: erforderlich

Mindestnote Deutsch der allg. Hochschulreife: 11 Punkte

Fremdsprachenkenntnisse: Englisch + weitere Fremdsprache

Studienplatzvergabe bereinigt: 90 % Auswahlverfahren/10 % Dauer der Wartezeit

Kriterien beim Auswahlverfahren:

  • Durchschnittsnote (NC) der Hochschulzugangsberechtigung (HZB)
  • Einzelnoten der HZB der Fächer Mathematik, Englisch und Deutsch sowie der Fächer aus dem gesellschaftswissenschaftlichen Bereich
  • Einschlägige außerschulische Leistungen bzw. berufspraktische Tätigkeiten
  • Nachweise über die Teilnahme an dem Lehrerorientierungstest
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Die verschiedenen Sekundarstufen und ihre Lehramtsberechtigung

In der unterhalb aufgeführten Tabelle werden die Lehramtsberechtigungen inklusive der umfassenden Klassenstufen nach den Lehramtsstufen aufgezeigt. Das heißt, mit dem Lehramtsstudium der Sekundarstufe 2 darf ein Lehrer die Klassen 1-13 an allen aufgelisteten Schulen unterrichten. Ein Lehrer mit der Sekundarstufe 1 darf beispielsweise zwar auch an Gesamtschulen und Gymnasien unterrichten, jedoch nur die Klassen 1-10.[6]

Benötigte Stufe für LehramtsberechtigungPrimarstufe
Klassenstufen 1-4
Sekundarstufe 1
Klassenstufe 1-10
Sekundarstufe 2
Klassenstufe 1-13
GrundschuleX
HauptschuleX
RealschuleX
GymnasiumXX
GesamtschulexX
BerufsschuleX
FörderschuleX

Gehalt als Lehrer nach dem Lehramtsstudium mit Abschluss Master of Education (M. Ed.)

Das Gehalt eines Lehrers richtet sich nach der Klasse des Lehramtsstudiums und wird in den Bundesländern nach Besoldungsgruppen berechnet. Schlagen Studierende die Beamtenlaufbahn als Lehrer ein, so wird unter dem Gehobenen Dienst (Primarstufe und Sekundarstufe I) und dem Höheren Dienst (Sekundarstufe II) unterschieden. Das Gehalt ist zudem innerhalb der Bundesländer unterschiedlich.[7]

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Eine Übersicht über das Einstiegsgehalt eines Lehrers am Beispiel Baden-Württemberg

Das Gehalt zum Einstieg der Lehrertätigkeit im öffentlichen Dienst wird am Beispiel von Baden-Württemberg 2016 in folgender Tabelle wiedergegeben:[8]

Lehrer im öffentlichen Dienst Baden-Württemberg BesoldungsgruppenEinstiegsgehalt brutto pro Monat
Primarstufe
Sekundarstufe I
(Gehobener Dienst)
A123.465,31 €
Sekundarstufe II
(Höherer Dienst)
A134.063,76 €

Die Gehaltsentwicklung eines Lehrers nach Besoldungsgruppen am Beispiel Baden-Württemberg

Die Besoldungsgruppen werden je nach Ausbildungs- oder Studiumslaufbahn und Stufen 1-12 aufgegliedert. Befinden sich Lehrer in den Stufen 1-4, so wird im 2-Jahres-Rhythmus die nächste Stufe erreicht. Innerhalb der Stufe 5-8 wird alle 3 Jahre der Sprung in die nächste Stufe vollzogen und befindet sich der Lehrer in den Stufen 9-12, so kommt er alle 4 Jahre in die nächste Gehaltsstufe.[9]

Gehaltstabelle Lehrer nach Besoldungsgruppen Baden-Württemberg Stand 01_2016

Quelle: Landesamt für Besoldung und Versorgung Baden-Württemberg, 2016

Tipp: Weitere Informationen zum Gehalt eines Lehrers erhalten Sie unter dem Online-Portal Gehaltsreporter.

Übersicht über die Dauer des Lehramtsstudiums nach Ausbildungsstufen

Die Daten der Übersichtstabelle für die Dauer und den Studienaufbau des Lehramtsstudiums wurden vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg gewonnen.[10]

Die Daten dienen als Orientierung für Studieninteressenten und können größtenteils auf die Lehramtsstudiengänge anderer Bundesländer übertragen werden.

StudienaufbauLehramt GrundschuleLehramt
Sekundarstufe I
Lehramt GymnasiumLehramt Gymnasium (Kunst o. Musik)Lehramt Sonderpädagogik
Regelstudienzeit bis zum Bachelorabschluss6 Semester6 Semester6 Semester8 Semester6 Semester
Praktika während des Lehramtsstudiums- Begleitetes Orientierungs-praktikum (3 Wochen)
- Integriertes Semesterprak-tikum (mind. 12 Wochen)
- Begleitetes Orientierungs-praktikum (3 Wochen)
- Integriertes Semesterpraktikum (mind. 12 Wochen)
- Begleitetes Orientierungspraktikum (3 Wochen)
- Schulpraxis-semester an allgemeinbildenden Gymnasien oder an beruflichen Schulen (12 Wochen)
- Begleitetes Orientierungs-praktikum (3 Wochen)
- Schulpraxissemester an allgemeinbildenden Gymnasien oder an beruflichen Schulen (12 Wochen)
- Begleitetes Orientierungspraktikum (3 Wochen)
- Integriertes Semesterpraktikum (mind. 12 Wochen)
- Blockpraktikum (4 Wochen) oder Schulpraxisveran-staltungen im Masterstudium
Regelstudienzeit zur Erlangung des Master of Education2 Semester4 Semester4 Semester4 Semester4 Semester
Vorbereitungsdienst an öffentl. Schulen (Referendariat)18 Monate18 Monate18 Monate18 Monate18 Monate
Gesamte Dauer des Lehramtsstudiums5,5 Jahre6,5 Jahre6,5 Jahre7,5 Jahre6,5 Jahre

Im Folgenden werden beispielhafte Lehramtsstudiengänge zum Lehramt Grundschule bzw. Primarstufe, Lehramt Sekundarstufe I, Lehramt Gymnasium bzw. Sekundarstufe II und Lehramt Sonderpädagogik näher erläutert.

Grundschullehramt – Bachelor und Master of Education (M. Ed.)

Grundschullehramt studieren

Das Grundschullehramt, auch Lehramt Primarstufe genannt, wird an dem Beispiel der Pädagogischen Hochschule Freiburg vorgestellt[11] und durch Informationen des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst ergänzt.[12]

Kurzbeschreibung Grundschullehramt

Als angehender Lehrer für die Primarstufe bzw. Grundschule (Klassenstufe 1-4) absolvieren die Studenten zu Beginn ein wissenschaftliches Studium mit einem Bachelorstudiengang und im Anschluss den Master of Education (M. Ed.). Das 18-monatige Referendariat beendet nach dem M. Ed. die Ausbildung zum Lehrer.

Als anschließender Lehrer der Grundschule bzw. Primarstufe wird mit Kindern zwischen 5-12 Jahren gearbeitet. Hierbei wird eine besondere Verantwortung in der Rolle des Klassenlehrers übernommen. In dem Unterricht werden Erfahrungs- und Lernräume für fächerübergreifendes und fachliches Lernen geschaffen, damit daraus eine entscheidende Grundlage für die Bildung der Kinder hervorgeht.

Der Grundschullehrer beobachtet den Lernbedarf und die Stärken der einzelnen Kinder und zeigt ihnen strukturierte Lernwege. Darüber hinaus unterstützt der Grundschullehrer die persönliche Entwicklung der Schulkinder und fördert ihre sozialen Kompetenzen.

Die Chancen und Möglichkeiten, die sich aus der kulturellen Diversität und Mehrsprachigkeit ergeben, sind einem Lehrer stets bewusst und er schätzt deren Bereicherung. Alle Grundschulkinder werden in einen inklusiven Unterricht mit einbezogen. Der Lehrer gestaltet den Übergang aus dem Elementarbereich der Grundschule und den Übergang aus der Grundschule in die weiterführende Schule. Des Weiteren trägt der Grundschullehrer zur Unterrichtsentwicklung bei und rundet die Profilbildung der Schule ab. Zudem wird ein stetiger Dialog mit den Eltern sowie mit dem kommunalen Umfeld gehalten.

Durch die Grundschullehramtsausbildung werden schulpraktische, fachliche und bildungswissenschaftliche Kompetenzen vermittelt, mit denen der Lehrer auf den umfangreichen Beruf in der Grundschule gut vorbereitet ist.[11]

Mögliche Fachrichtungen und Studienfächer beim Grundschullehramt [12]

  • Englisch
  • Französisch
  • Kunst
  • Musik
  • Naturwissenschaftlich-technischer Sachunterricht (mit Schwerpunkt in Alltagskultur und Gesundheit, Biologie, Chemie, Physik oder Technik)
  • Sozialwissenschaftlicher Sachunterricht (mit Schwerpunkt in Geografie, Geschichte, Politikwissenschaft oder Wirtschaftswissenschaft)
  • Sport
  • Evangelische Theologie/Religionspädagogik
  • Katholische Theologie/Religionspädagogik
  • Islamische Theologie/Religionspädagogik

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Lehramtsstudium für die Sekundarstufe I – Bachelor und Master of Education (M. Ed.)

Lehramt Realschule - Sekundarstufe I

Profil und Kurzbeschreibung des Studiengangs der Sekundarstufe I

Das Lehramtsstudium für die Sekundarstufe I wird nachfolgend am Beispiel des angebotenen Studiengangs der Pädagogischen Hochschule Freiburg näher erläutert.[13]

Als angehende Lehrer absolvieren Lehramtsstudierende im ersten Schritt das konsekutive Bachelorstudium, gefolgt von dem Masterstudium Master of Education. Das Masterstudium (M. Ed.) wird in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg angeboten. Nach dem Master-of-Education-Studium schließt ein 18-monatiges Referendariat das Lehramtsstudium und gibt dem Absolventen die nötige Lehrberechtigung an öffentlichen Schulen.

Als Lehrer der Sekundarstufe 1 unterrichten Sie Kinder der Klassenstufen 5-10. In dem Unterricht werden fachbezogene Bildungsprozesse gestaltet und ermöglicht. Der Lehrer schafft die Grundlage für persönliche Entwicklung, den Ausbau sozialer Kompetenzen und fächerübergreifende Perspektiven der jungen Menschen. Während der Lehrertätigkeit werden der Lernbedarf und die Stärken der einzelnen Schüler beobachtet und strukturierte Lernwege aufgezeigt.

Der Lehrer schätzt und kennt die Chancen und Herausforderungen, die sich aus der Mehrsprachigkeit und kulturellen Unterscheidung ergeben. Die Kinder werden vom Lehrer in einen inklusiven Unterricht einbezogen. Die Schüler der Sekundarstufe I werden auf den Übergang zur beruflichen und weiteren schulischen Bildung vorbereitet. Darüber hinaus trägt der Lehrer zur Unterrichtsbildung und zur Profilierung der Schule bei und sucht den aktiven Dialog zu den Eltern und zum kommunalen Umfeld.

Während des Lehramtsstudiums werden schulpraktische, fachliche und bildungswissenschaftliche Kompetenzen an die Schüler vermittelt, sodass diese vielseitig und gut auf den späteren Beruf vorbereitet werden.[13]

Mögliche Fachrichtungen und Studienfächer beim Lehramt Sekundarstufe I[14]

  • Alltagskultur und Gesundheit
  • Biologie
  • Chemie
  • Kunst
  • Mathematik
  • Französisch
  • Geografie
  • Geschichte
  • Islamische Theologie/Religionspädagogik
  • Katholische Theologie/Religionspädagogik
  • Musik
  • Physik
  • Deutsch mit Studienanteilen Deutsch als Zweitsprache
  • Englisch
  • Ethik
  • Evangelische Theologie/Religionspädagogik
  • Politikwissenschaft
  • Sport
  • Technik
  • Wirtschaftswissenschaft

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Lehramt Gymnasium

Lehramt Gymnasium

Beschreibung des Lehramt Gymnasium

Das Lehramtsstudium Gymnasium wird am Beispiel des Studiengangs Mathematik der Universität Mannheim genauer beschrieben.[15]

Das gymnasiale Mathematikstudium vermittelt einen Überblick über die Mathematik, ihre Denk- und Arbeitsweisen und ihre Didaktik.

In den Anfangssemestern (Lineare Algebra, Analysis) des Studiums Lehramt am Gymnasium wird ein verstärkter Einsatz im späteren Lehramtsstudium belohnt, da alle Felder der Mathematik miteinander verflochten und aufeinander aufbauend sind. Als Lehramtsstudent wird die Fähigkeit, mathematische Inhalte für den Unterricht aufzubereiten und zu strukturieren, entwickelt und ausgebaut.

Des Weiteren wird ein Einblick in aktuelle Anwendungsgebiete der Mathematik gegeben, da die Bedeutung der Mathematik im Alltag und der Berufswelt eine immer größere Rolle spielt.

Während des Gymnasiallehramtsstudiums vermitteln die Bildungswissenschaften den Studierenden wissenschaftliche Grundlagen des Lernens und Lehrens, wie zum Beispiel die motivationalen und kognitiven Prozesse beim Lehren und Lernen, sowie die Grundlagen des systematischen Kompetenzerwerbs.

Darüber hinaus werden in diesem Gymnasiallehramtsstudium ethische und philosophische Grundfragen und die Bereiche sprachlich-kulturelle Inklusion und Heterogenität genauer betrachtet. Die Verknüpfung der lehramtsbezogenen Studienelemente mit der fachwissenschaftlichen Ausbildung erfolgt in fachdidaktischen Seminaren des Lehramtsstudiums.[15]

Mögliche Fachrichtungen und Studienfächer beim Lehramt Gymnasium[16]

  • Bildende Kunst
  • Biologie
  • Chemie
  • Chinesisch
  • Deutsch mit Studienanteilen Deutsch als Zweitsprache
  • Englisch
  • Evangelische Theologie
  • Französisch
  • Geografie
  • Geschichte
  • Griechisch
  • Informatik
  • Italienisch
  • Islamische Religionslehre
  • Jüdische Religionslehre
  • Katholische Theologie
  • Latein
  • Mathematik
  • Musik
  • Naturwissenschaft und Technik (NwT)
  • Philosophie/Ethik
  • Physik
  • Politikwissenschaft
  • Russisch
  • Spanisch
  • Sport
  • Wirtschaftswissenschaft

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Sonderpädagogikstudium

Sonderpädagogik Studium

Das Lehramtsstudium der Sonderpädagogik wird am Beispiel des angebotenen Studiengangs der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg vorgestellt.[17]

Ziele des Sonderpädagogikstudiums

Das Studienziel des Studiengangs Lehramt für Sonderpädagogik ist der Erwerb fachlicher und fachdidaktischer, sonderpädagogischer und bildungswissenschaftlicher Kompetenzen, welche für die Erziehungs- und Bildungsarbeit an berufsbildenden und an allgemeinbildenden Schulen erforderlich sind. Des Weiteren sind die Kompetenzen für die Übernahme sonderpädagogischer Handlungsfelder sowie für den Vorbereitungsdienst für das Lehramt Sonderpädagogik erforderlich.

Das Studium der Sonderpädagogik umfasst das Studium eines Fachs, sonderpädagogische Handlungsfelder, sonderpädagogische Grundlagen, eine erste und eine zweite sonderpädagogische Fachrichtung und weitere schulpraktische Studien.[17]

Studieninhalte des Sonderpädagogikstudiums

Studieninhalte des Sonderpädagogik Studiums in der PH Ludwigsburg

Quelle: PH Ludwigsburg, 2016

Aufbau des Studiengangs Sonderpädagogik auf Lehramt

Das Lehramtsstudium Sonderpädagogik gliedert sich in drei Phasen[17] 

  1. Phase Sonderpädagogikstudium

Lehramtsstudium an der Hochschule mit einer Regelstudiendauer von 6 Semestern und dem Bachelorabschluss

  1. Phase Sonderpädagogikstudium

Masterstudiengang mit Abschluss Master of Education mit einer Regelstudiendauer von 4 Semestern

  1. Phase Sonderpädagogik-Referendariat

Vorbereitungsdienst in Verbindung mit einem staatlichen Seminar innerhalb von 18 Monaten und einer abschließenden Staatsprüfung

Mögliche sonderpädagogische Fachrichtungen und Handlungsfelder beim Lehramt Sonderpädagogik[18] 

Pflichtfächer

  • Grundbildung Deutsch oder Mathematik aus Studiengang Grundschullehramt

Sonderpädagogische Fachrichtungen:

  • Lernen
  • Sprache
  • Emotional-soziale Entwicklung
  • Geistige Entwicklung
  • Körperliche und motorische Entwicklung
  • Lernen bei Blindheit und Sehbehinderung sowie
  • Hören

Sonderpädagogische Handlungsfelder:

  • Sonderpädagogischer Dienst/Kooperation/inklusive Bildungsangebote
  • Frühförderung sowie frühkindliche Bildung und Erziehung von Kindern mit Behinderungen
  • Ausbildung, Erwerbsarbeit und Leben
  • Religiöse Bildung in der Sonderpädagogik
  • Kulturarbeit, Gestalten und Lernen
  • Unterricht mit kranken Kindern und Jugendlichen
  • Leiblichkeit, Bewegung und Körperkultur
  • Sprache und Kommunikation

Direkt zum Studiengang: Lehramt Sonderpädagogik

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Quellennachweise

1. Universität Tübingen, Bachelor und Master of Education, abgerufen am 18.02.2016.

2. EUR-Lex, Bologna-Prozess: Schaffung eines Europäischen Hochschulraums, abgerufen am 28.01.2016.

3. Land Baden-Württemberg, Gesetzblatt Umstellung der Lehramtsstudiengänge pdf, abgerufen am 18.02.2016.

4. Universität Hamburg, Informationen zum NC, abgerufen am 03.02.2016.

5. Universität Mannheim, Zulassungsvoraussetzungen und Studienplatzvergabe Bachelor of Education Deutsch, abgerufen am 18.02.2016.

6. Pädagogische Hochschule Freiburg, Sekundarstufen und Lehramtsberechtigung nach dem Lehramtsstudium, abgerufen am 18.02.2016.

7. Deutscher Beamtenwirtschaftsring, Besoldungsgruppen und Amtsbezeichnungen für Lehrer im öffentlichen Dienst, abgerufen am 18.02.2016.

8. Landesamt für Besoldung und Versorgung Baden-Württemberg, Gehaltstabellen für Lehrer als Beamte, abgerufen am 18.02.2016.

9. Landesamt für Besoldung und Versorgung Baden-Württemberg, Besoldungstabelle ab 01.03.2016 pdf, abgerufen am 18.02.2016.

10. Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Informationen zur Lehramtsausbildung, abgerufen am 19.02.2016.

11. Pädagogische Hochschule Freiburg, Lehramt Primarstufe bzw. Grundschule, abgerufen am 19.02.2016.

12. Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Lehramt Grundschule, abgerufen am 19.02.2016.

13. Pädagogische Hochschule Freiburg, Lehramt Sekundarstufe I, abgerufen am 19.02.2016.

14. Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Lehramt Sekundarstufe I, abgerufen am 18.02.2016.

15. Universität Mannheim, Bachelor of Education Lehramt Gymnasium: Modulkatalog Mathematik pdf, abgerufen am 18.02.2016.

16. Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Lehramt Gymnasium, abgerufen am 18.02.2016.

17. Pädagogische Hochschule Ludwigsburg, Lehramt Sonderpädagogik, abgerufen am 18.02.2016.

18. Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Lehramt Sonderpädagogik, abgerufen am 18.02.2016.

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