Studentensteuererklärung

Einfach Geld zurückholen im Studium

Während des Studiums denken die wenigsten Studierenden an die Steuererklärung. Nach dem Motto – wer keine Steuern zahlt, kann auch keine Rückzahlung bekommen. Das mag für dein Studium stimmen doch eine Studentensteuererklärung macht sich spätestens beim Berufseinstieg bezahlt. Wie das funktioniert, liest du in unserem Beitrag.

Gründe für die Studentensteuererklärung

Auch als Studierender solltest du dich daransetzen, deine Steuerklärung beim Finanzamt abzugeben. Die Ausgaben die du in deiner Studentensteuererklärung angibst kann dir nämlich ein nicht kleinen Steuerbonus bringen, wenn du erstmal im Berufsleben angekommen bist.

Du kannst während des Studiums einen Verlustvortrag ansammeln, den du bei späteren Steuerklärungen geltend machen kannst.

  • Rückwirkend für 7 Jahre

Eine Studentensteuererklärung kannst du auch noch sieben Jahre rückwirkend abgeben. Heißt, selbst wenn du bereits mit dem Studium fertig bist, kannst du noch Ausgaben geltend machen und mit einer Studentensteuererklärung einreichen.

  • Auch ohne Belege

Bei der Studentensteuererklärung läuft das meiste über Pauschalen. Bedeutet, du musst keine Belege erbringen. Zum Beispiel werden jährlich 240 Euro für Telefon und Internet veranschlagt. Dies ist ein fester Betrag solltest du weniger für deinen Anschluss zahlen – gut für dich, zahlst du mehr, bleibt es trotzdem bei den 240 Euro.

  • Verlustvortrag

Einen Verlustvortrag erhältst du, wenn deine Ausgaben höher als dein Einkommen ist – was während des Studiums meistens der Fall ist.

  • Unkompliziert & schnell

Mittlerweile sind Programme für die Studentensteuererklärung so benutzerfreundlich, dass du innerhalb weniger Minuten deine fertige Steuerklärung hast, die bereit zum Einreichen beim Finanzamt ist.

Das kannst du bei der Studentensteuererklärung an Pauschalen rausholen

24 € pro Tag

Studentensteuererklärung Praktikum

im Praktikum

240 €

Studentensteuererklärung Telefon

für Telefon & Internet

730 €

Studentensteuererklärung Umzug

für deinen Umzug in deine Uni-Stadt

0,30 €

Studentensteuererklärung Kilometerpauschale

pro gefahrenen Kilometer

Studentensteuererklärung: Das ist absetzbar

Neben den Semesterbeitrag und Ausgaben für Lehrbücher fallen bei einem Studium weitere Kosten an, welche nicht unwichtig für die Studentensteuerklärung sind. Z. B. deine Miete, Fahrtkosten oder Telefongebühren. Alle Kosten die dir im Zusammenhang mit deinem Studium entstanden sind, kannst du in deiner freiwilligen Studentensteuererklärung angeben. Häufig gibt es dafür Pauschalen bei denen du auch keine Belege vorweisen musst.

Was du bei der Studentensteuererklärung absetzen kannst:Pauschalen:Beispiele:Voraussetzungen:
Telefonkosten20,- Euro/MonatMobilfunk, Internet, Festnetzkeine
StudiengebührenneinStudiengebühren, Aufnahmetests, Semesterbeiträge, Prüfungsgebühren, Seminarekeine
ComputerNeinNotebook, PC, Tablet, Zubehör wie Drucker, Maus, Tastatur usw.nur teilweise absetzbar, je nach Nutzung, außer, der Computer wird mehr als 90 Prozent beruflich genutzt
Fahrtkosten0,30 Euro/Kilometer, bis 4.500 Euro/Jahrzur Uni, zur Arbeit mit dem Auto, dem Fahrrad den öffentlichen Verkehrsmittelndie Pauschale gilt nur für die einfach Hinfahrt, nicht für die Rückfahrt
Arbeitsmittel110,- Euro/JahrMaterialien wie Ordner, Taschenrechner, Arbeitskleidung, Aktentasche, Büromöbel, Fachliteratur, usw.Bezug zum Beruf
Umzugskosten764,- Euro/JahrMaklerprovision, Renovierung der alten Wohnung, An- und Ummeldegebühren, Einbau elektrischer Geräte, Trinkgelder an Umzugshelferberufsbedingter oder studiumsbedingter Umzug
Verpflegung22,- bis 74,- Euro täglich, abhängig vom Landbei Auslandsstudium, Auslandssemester, Praktika, Reisen, Exkursionenim Ausland für die ersten drei Monate
Werbungskosten1.000,- Euro/Jahralle Kosten, die durch dein Studium oder durch die Arbeit entstehennur bei Zweitausbildung
Kontoführung16,- Euro/JahrGirokonto- und Gehaltskontogebührenmehr als die Pauschale nur, wenn das Konto als Gehaltskonto verwendet wird
StudentenwohnungNeinMiete, Nebenkosten,Maklerprovision,
Rundfunkgebühr, Kfz-Stellplatz, Reinigungskosten für Treppenhaus oder Keller
Notwendigkeit aufgrund des Studiums
Bewerbungskosten8,50 Euro bei schriftlichen Bewerbungen, 2,50 Euro bei Online-BewerbungenKosten bei schriftlichen Bewerbungen oder Online-Bewerbungen (auch bei Absagen)Kopien der Bewerbungsschreiben aufheben
Sonderausgaben36,-/JahrKranken- und Pflegeversicherung, Unfall- und Haftpflichtversicherung, gesetzliche und private Rentenversicherung, Versorgungswerk und Altersklassen, Kirchensteuer, Spenden, Mitgliedsbeiträge an gemeinnützige Vereinebei Erstausbildung
Außergewöhnliche BelastungenNeinArztkosten, Brillen, Medikamente, Zahnprothesen, Kosten für Unterhaltnur, wenn diese Kosten nicht durch eine Kranken- oder Pflegeversicherung gedeckt werden
GerichtskostenNeinProzesskosten, Anwaltskostenkeine

Unterstützung bei deiner Studentensteuererklärung

Gerade die erste Studentensteuererklärung kann für dich ein Buch mit sieben Siegeln sein. Zusätzlich gibt es viele Sonderregelungen im Studium, die du dir erst einmal zusammensuchen musst.

Einfacher machst du es dir, wenn du auf ein Online-Programm zum Ausfüllen deiner Steuererklärung setzt: es ist einfach und deine Steuererklärung kann in nur 15 Minuten fertig sein. Außerdem bekommst du Tipps zu deiner Steuererklärung und hilfreichen Support, sowie eine Prognose, wie viel Geld du bei deiner Steuererklärung zurück bekommen kannst.

Studentensteuererklärung: Unterschied Erstausbildung und Zweitausbildung

Bei der Studentensteuererklärung wird unterschieden, ob du dich in der Erstausbildung oder Zweitausbildung befindest.

Erstausbildung:

Befindest du dich mit deinem Studium in der Erstausbildung, kannst du in deiner Studentensteuererklärung meist nur bis zu 6.000 Euro pro Jahr als Sonderausgaben geltend machen. Diese Sonderausgaben gelten jedoch nicht als vorweggenommene Werbungskosten, die du für spätere Tätigkeiten in Anspruch nehmen könntest.

Trotz alledem, ist eine Studentensteuererklärung auch in der Erstausbildung eine Möglichkeit Geld zurückzuholen.

Zweitausbildung:

Hast du bereits eine Ausbildung vor deinem aktuellen Studium absolviert, gilt dein aktuelles Studium als Zweitausbildung was dir mehr Möglichkeiten bei der Studentensteuererklärung gibt. Damit eine Ausbildung anerkannt wird, muss sie in einer öffentlich-rechtlich geordneten Ausbildungsstätte absolviert worden sein. Außerdem muss für den Abschluss eine Prüfung absolviert worden sein, wie z. B. eine IHK-Prüfung.

Bei einer Studentensteuerklärung in Zweitausbildung kannst du z. B. folgendes absetzten:

  • Studiengebühren
  • Teilnahmegebühren für Eignungstests
  • Fahrtkosten
  • Prüfungsgebühren
  • Fachliteratur
  • Hard- und Software

Belege bei der Studentensteuererklärung

Vieles bei der Studentensteuererklärung wird in Pauschalen festgelegt für die keine Belege beim Finanzamt abgeben musst. Solltest du bei deinen Ausgaben jedoch über den festgelegten Betrag der Pauschale liegen, kannst du den höheren Betrag nur erstattet bekommen, wenn du auch einen Beleg über die Ausgabe vorlegst.

Ansonsten musst du bei deiner Studentensteuererklärung nur Belege bereithalten, die erstmalig vorkommen. Es gibt allerdings Unterlagen und Informationen die immer bei einer Studentensteuererklärung notwendig sind.

  • Steuer-ID
  • Lohnsteuerbescheinigung
  • Bankverbindung
  • Lohnersatzleistungsbescheinigung
  • Gewinnermittlungsunterlagen
  • Spendenquittungen
  • Steuerbescheinigungen über Zinsabschläge, Körperschaften, Kapitalertragssteuer

Auch wenn das Finanzamt nicht für alles Belege sehen möchte, solltest du versuchen eine möglichst alles an Unterlagen aufzubewahren die belegen, dass du Ausgaben getätigt hast.

Studien- und Semestergebühren, Fahrtkosten zur Hochschule oder Bib, Fortbildungskosten, Rechnungen für Arbeitsmittel, Ausgaben für das Auslandssemester.

Handwerksleistungen, Betriebskostenabrechnungen oder Rechnungen für die doppelte Haushaltsführung

Besonders wichtig bei einem Dualen oder berufsbegleitenden Studium: Fahrtkosten zur Arbeit, Kosten für Dienstreisen, Arbeitsmittelkosten, Bewerbungskosten, Weiterbildungskosten, Rechnungen für berufsbedingte Umzüge, Ausgaben für das Arbeitszimmer.

Alle Unterlagen für Versicherungen, wie Belege der Krankenkasse für die Kranken- und Pflegeversicherung sowie Beiträge für die Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung und Rente sowie Quittungen für die Privatversicherungen.

Nachweis über alle Einkünfte, Arztkosten, Zuzahlungen bei Brillen, Steuerberatungskosten, Kosten für eigene Kinder, Rechtsanwaltskosten oder Kirchensteuer.

Formulare bei der Studentensteuererklärung

Egal, ob du deine Studentensteuerklärung per Hand ausfüllst oder digital bearbeitest wirst du die gleichen Formulare verwenden. Mögliche Formular sind:

  • Mantelbogen
  • Anlage G (für Einkünfte aus einem Gewerbe)
  • Anlage N (für Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit)
  • Anlage KAP (für Einkünfte aus Kapitalvermögen)
  • Anlage S (für Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit)
  • Anlage Vorsorgeaufwand (für gezahlte Versicherungsbeiträge und Altersvorsorgebeiträge)

Den Mantelbogen musst du bei deiner Studentensteuererklärung immer ausfüllen, bei den Anlagen kommt es auf deine persönliche Situation an.

Je nachdem wie deine persönlichen Einkommens- und Besitzverhältnisse sind, kann selbst eine Studentensteuererklärung mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Dieser Zeitaufwand lässt sich erheblich reduzieren, wenn du deine Studentensteuererklärung direkt online machst.

So erreicht deine Studentensteuererklärung das Finanzamt

Wie erwähnt, kannst du deine Studentensteuererklärung ganz klassisch mit Stift und Papier erledigen und die Unterlagen dann zu deinem zuständigen Finanzamt schicken – was allerdings ein ziemlich langwieriger und zeitraubender Prozess ist.

Mittlerweile gibt es aber auch Online-Anbieter, die dich durch die Studentensteuererklärung lotsen und dir viel Zeit und Nerven sparen. Mit einer userfreundlichen Übersetzung des Steuerformulars kannst du deine Studentensteuererklärung innerhalb weniger Minuten ausfüllen und oft auch direkt beim Finanzamt einreichen.

Fristen für deine Studentensteuererklärung

Die meisten Studierenden sind nicht verpflichtet eine Studentensteuererklärung abzugeben, heißt deine Einreichfrist ist immer der 31. Dezember eines Jahres. Um deine Studentensteuererklärung abzugeben hast du sieben Jahre Zeit. Die Steuererklärung von 2019 muss also erst Ende 2026 beim Finanzamt eingehen, um noch anerkannt zu werden.

Gehörst du zu dem Personenkreis der steuerpflichtig ist, gelten für dich andere Fristen. Bist du verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben, muss diese bis 31. Mai des Folgejahres beim Finanzamt eingehen.

Diese Frist kann nur verschoben werden, wenn du einen guten Grund hervorbringst weshalb du nicht in der Lage warst dein Studentensteuererklärung rechtzeitig abzugeben: z. B. fehlende Steuerbelege, eine starke Krankheit oder eine beweisbare hohe Arbeitsbelastung. Wird der Aufschub gestattet, verschiebt sich die Frist auf den 30. September des Jahres.

Wann du eine Studentensteuererklärung abgeben musst

Wie bereits erwähnt, ist der Großteil der Studierenden nicht verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben – was nicht heißt, dass du keine machen solltest! Gezwungen eine Studentensteuererklärung abzugeben bist du erst, wenn deine jährlichen Einkünfte über 9.000 Euro (Stand: 2018) liegen oder du bei mehr als einem Arbeitgeber beschäftigt bist.

Studentensteuerklärung Notwendigkeit
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